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Letzte Bearbeitung durch B.T.: 02
.02.2012


Widdau
(= Wittau (1770, 1825). Widau (1822), Wiedau (176?))

Die Herkunft des Wortes Widdau und seine Bedeutung ist B.T. genau unbekannt.
Am 15.01.2009 äußerte Herr Krings (Ehemann von Monika Krings in Widdau) man hätte ihm irgendwann erzählt:
Widdau kommt von einem Einsiedler "Wedau", der einmal dort ein Haus hatte, wo in 2009 in der Kurvenstrecke aufwärts von der Rur der Pferdestall von H-J. Küppers ist. Eine Quelle konnte er nicht angeben. Ob er das "Ald Hus" gemeint hat ?
Fest steht, dass das Wort "Widdau" mehrfach in seiner Schreibweise geändert wurde. Das kann auch mit dem "Dialekt" zusammen hängen oder damit, dass man früher (als die Leute alle noch nicht schreiben konnten und keine Schulausbildung hatten) manches so aufschrieb, wie man es gerade hörte oder konnte.
Fest steht, dass es z.B. in 1794 in Widdau einen "Peter Wittauer" gegeben hat (siehe unten Einwohnerliste) und um 1840 z.B. in Imgenbroich einen "Peter Widdauer" (Dirigent). Diese Nähe mit diesen Namen kann ja kein "Zufall" mehr sein.

Herzlich willkommen auf der privaten Seite von Widdau von Bernd Tesch !!
Widdau ist der Nachbarort von Hammer, in dem ich lebe. Und da ich auch die website von Hammer www.hammer-eifel.de habe, ergab es sich fast wie "selbstverständlich", daß ich gerne die geschichtlichen Informationen über Widdau festhalten wollte, die ich beim Lesen finde.
Diese findest Du unter www.hammer-eifel.de/Widdau/Widdau.htm

Wer insbesondere aus Widdau hat Freude daran, mitzuhelfen, diese website mit aufzubauen mit noch so kleinen oder großen Informationen durch Vorfahren-Infos und alte Fotos über Widdau ??
Wer weiß etwas über die alten Häuser und Menschen, die in Widdau gelebt haben? Wer hat Familienforschungen ??
Ich danke allen in und außerhalb von Widdau, die bisher sehr hilfsbereit dazu beigetragen haben, diese Seiten mit Inhalten zu unterstützen !

neu: Geschichte der alten Häuser 01-17a und Menschen von Widdau
neu: Dank an Mithelfer dieser Seite von Widdau


Der Ort Widdau in der Rur-Eifel. Fotografiert 02.2008 von der Strasse von Eicherscheid runter nach Hammer in der Höhe des "weißen Kreuzes". Foto: B.T.


Der Ort Widdau in der Rur-Eifel. Fotografiert vor dem Krieg ca. 1938 ?? von der Strasse von Eicherscheid runter nach Hammer in der Höhe des "weißen Kreuzes". Foto: Dieses ist die Originalvorlage vom Verlag Korr für eine Postkarte (besitzt Hermes) von Widdau. Auf der Postkarte ist noch die Gaststätte Küpper in einer Ecke abgebildet. Wer besitzt noch die Original Postkarte ?




Ausschnitte aus beiden Fotos 1938 und 2008 oben, die für Kenner einen Vergleich erlauben



Preußen-Karte 1822 bis vermutlich 1870 mit Nachträgen versehen.
Masstabe 1:2.500. Aufgenommen vom 02.Mertz-20.Mertz.1822 durch den Geometre Stoßberg.-
Damals gab es keine Pflicht, neue Häuser unbedingt einzutragen zu lassen.



Widdau. Ausschnitt einer preußischen Karte ab 1822.
Kartenkopie Archiv Frau Ingeborg Borgmann. Wahrscheinlich die erste Karte von Widdau.
Die vergrößerte Ausschnitt von der Karte von 1822 oben zeigt 11 Häuser. Wahrscheinlich sind die anderen rechts nicht auf der Kopie.

Diese SW-Karte hat Dr .-Ing. Wilhelm Borgmann zwischen 1990-1999 als Kopie besorgt.



Widdau Häuser 01-17 a.

Karte wohl von Dr .-Ing. Wilhelm Borgmann angefertigt nach 1990 nach alten Angaben. Ein Original hängt bei Frau Ingeborg Borgmann in Haus 02.
Haus 06 liegt etwas ausserhalb der Karte. Die Lage von Haus 03 und 16 wurden nach Angaben von der Karte 1822 und vielen Personen geschätzt.


Moderne Karte mit Flurangaben; z.B. "Polizeis Hoff". Man sieht von der früheren Position von Haus 03 eine Linie über Backes Hoff (10 kV) zur Rur eingezeichnet. In dieser Richtung vermag ein Verbindungsweg vom Widdau nach Grünenthal verlaufen sein.



Geschichte von Widdau / Kreis Aachen / NRW / Deutschland / Europa / Welt.
Chronik von Widdau

Der Ort Widdau liegt in der Eifel an der Rur. Er liegt im Süden weit oberhalb der Rur an den steilen Hängen und geht bis unten bis zur Rur. ( Verwaltungstechnisch gehört Widdau zu Monschau.

Aus www.wikipedia.de: Widdau ist ein kleiner Stadtteil von Monschau im Kreis Aachen , welcher verwaltungstechnisch zum Stadtteil Rohren gehört.* Der Weiler Widdau liegt nördlich von Rohren in einer Hanglage über dem Rurtal . Mit kaum achtzig Einwohnern erlangte es in den achtziger und neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts eine gewisse Berühmtheit durch den WDR . Damals meldete sich der Kabarettist Hubert vom Venn (fiktiv) einmal wöchentlich aus der einzigen Telefonzelle des Dorfes "Live aus der Telefonzelle in Widdau".
Eine AVV -Buslinie verbindet die Haltestelle "Widdau" mit den Monschauer Stadtteilen Imgenbroich , Rohren, Höfen , Heidgen sowie Monschau-Mitte.

*richtig ist wohl Imgenbroich / Monschau

Früher - bis zur Verwaltungsneugliederung 1972 - gab es nur eine Strasse, die "Dorfstrasse" und alle Häuser hatten nur eine Nummer.
Ab 1972 gibt es nur die Strassen:
Dorfstrasse
Veilchenstrasse
Heidheckweg

Besonderheiten:
Ölberg-Grotte (Todesangst-Grotte von 1904)
Diese Grotte liegt sehr unscheinbar (= schwierig zu finden) unmittelbar nach dem oberen = höchsten Ortsausgangsschild von Widdau links Richtung Ort Rohren. Sie liegt außerhalb des Ortsschildes von Widdau und gehört wohl zu zu Rohren. Es steht eine Naturholzbank mit Aufschrift "Ölberg-Grotte" davor. Es ist eine künstliche Grotte (siehe 1904 unten).
Über ein offenes, schmiedeeisernes Tor gelangt man in einen Vorraum und kleinen Hauptraum mit insgesamt 14 hölzernen, geschnitzten und farbig angestrichenen Bildern (40 cm B x 60 H) des Kreuzweges. Innen gibt es vier größere Figuren.

Karten von Widdau

Geschichte der Menschen und Häuser von Widdau

ab 1531  Wittau / Widdau wird erstmalig erwähnt.
Quelle ist B.T. unbekannt. Zum Vergleich: Nachbarort Hammer wurde 1463 durch das Hammerwerk urkundlich erwähnt.
Es ist anzunehmen, dass Widdau unter dem Landausbau der "Jülicher Besetzung" entstanden ist. Wie auch Rohren (1521), Widdau (1531), Pleushütte (1531), Rauchenauel (1549), Dedenborn (1557), Seifenauel (1564).
Quelle: Vermutlich Forschungsergebnisse von Dr. Elmar Neuß

1646 ca. Geschätztes Geburtsdatum der ältesten bekannte Menschen in Widdau (am 18.11.2011)
"Claßen Nelles" Clahsen Cornelius

Sohn von Agnes (aus Imgenbroich-Hargard) und Paul Clahsen (aus Imgenbroich)
Geb. in Widdau. Getauft 1646.08.12 in Konzen. Gest. 1717.05.20 in Widdau
Verh. mit "Mergen" Maria Neumann aus Imgenbroich-Hargard am 15.07.1670 in Konzen
Wohnort Widdau


1763  Tuchfabrik Grünental wird erstmalig erbaut
Am 22.09.2008 fand B.T. erstmalig ein wunderbares Buch über "Imgenbroich": Eine Chronik über "Imgenbroich" von Balthasar Hürtgen (Hardcoverbuch, 1930, Rethel-Verlag, Aachen. Genaue Geschichte 250-254). Hierdrin wird die Geschichte der Tuchfabrik bis 1929 erzählt. Ich hoffe die Zeit zu finden, das auszuarbeiten und hier darzustellen. Die Vermutung liegt nahe, dass Arbeiter von Grünental auch in Widdau Häuser hatten.
Mathias Offermann (1735-1806) verh. 1760 mit mit Elisabeth Roel aus Köln (Gest. 1791) erbaute 1763 Grünental erstmalig. Er wurde im Volke "das Bauherrchen" genannt.

1765
Johann Lennartz und Anna Stollenwerk (Verh. Anna Lennartz)
Sohn von ?? Lennartz
Geb. 1765 ca. in ?? Gest. ??
Verh. mit Anna Stollenwerk (Verh. Anna Lennartz)
Vermutung: Johann und Anna Lennartz wohnen in Widdau (vermutlich in Haus 03), da die Tochter Johanna Maria Lennartz (Geb.30.03.1780) in Widdau geboren wurde.

Anna Stollenwerk
Tochter von ?? Stollenwerk
Geb. 1765 ca. in ?? Gest. ??
Verh. mit Johann Lennartz
Vermutung: Wohnort
Widdau, da die Tochter Johanna Maria Lennartz (Geb.30.03.1780) in Widdau geboren wurde.

1770  Wittau erstmalig auf einer Karte genannt
Auf einer Karte wird "Wittau" genannt. Diese Karte befindet sich im Buch über Rohren.


1794 - 1796 ca. Erste (erhaltene) Einwohnertabelle von Wittau

Die obere Tabelle wurde mir freundlicherweise von Karl Schütt aus Mützenich zur Verfügung gestellt. Sie soll auch im Monschauer Stadtarchiv sein.





Die obere Tabelle hat B.T. im Monschauer Stadtarchiv gefunden. Das genaue Jahr konnte ich nicht feststellen.
Die Namen beider Tabellen sind "fast" identisch.
An der Schreibweise einmal oben "Peter Wittauer" und unten "Petter Widdauer" sieht man, dass oft nach "Gehör und Dialekt und Kenntnis" aufgeschrieben wurde.

Es gibt diese obere im Auftrage der Franzosen erstellte Tabelle über Wittau und Menzerath (hier nicht aufgeführt). Diese liegt im Monschauer Stadtarchiv. Am 04.07.2008 wurde diese freundlicherweise vom Mützenicher Heimatforscher Karl Schütt an B.T. digital übergeben. In Widdau kannte die niemand mehr.
Danach gibt es 13 Häuser in "Wittau", die wohl den aufgeführten Personen gehörten.
Diese Zahl 13 Häuser ist nicht sehr abweichend von der Zahl 16 Häuser, die wohl für das Jahr 1938-1945 für Widdau richtig ist.

Die handgeschriebenen Hausbesitzer in 1794 von oben hier in lateinischer Schrift:
1 Wwe Franz Peter Dunkel Hälften Hub. Clasen
2 Peter Wittauer
3 Christoph Kreuz
4 Niclas Clasen (ohne weitere Angaben)
5 Niclas Clasen (bewußt zweimal aufgeführt. Mit weiteren Besitz-Angaben)
6 Joh. Försters Erben
7 Pastorath (ohne weitere Angaben)
8 Joh. Röder
9 Joh. Jansen
10 Gerh. Drehsen
11Joseph Mertens
12 Marcs Clasen
13 Jacob Gilles

Anmerkung von Bernd Tesch im Juli 2008: Die Fragen, die für die Geschichte der Menschen zu klären wären:
Wer kennt die Nachfolger dieser Menschen oben bis heute als Stammbaum ??

1815  Widdau kommt zu den Preußen
Nach der französischen Besetzung 1794-1814 fiel aufgrund des Wiener Kongresses Westfalen und die Rheinprovinz an die Preußen. Diese behielten wohl die fast "1000-jährige Verwaltung" des Monschauer Landes bei. Der Regierungsbezirk Aachen wurde in 12 Landkreise aufgeteilt. Vermutlich wurde wohl auch die alte Aufteilung der Gemeinden / Bürgermeistereien beibehalten. Der Landkreis Montjoie bestand 1816 aus 12 Bürgermeistereien, z.B.: Dedenborn (mit Hechelscheid, Rauchenaul, Seifenaul, Woffelsbach); Eicherscheid (mit Hammer); Höfen (mit Heidgen, Rohren); Imgenbroich (mit Conzen, Eschweid, Menzerath, Mützenich, Widdau).
Widdau gehörte kirchlich zu dem näher gelegenem Ort Rohren und dessen Pfarrei St. Cornelius.

1822  Brücke über den Roerfluß für Fußgänger und Reiter
Wittau gehörte zu Imgenbroich. Daher wird in Wittau eine Brücke über den Roerfluß für Fußgänger und Reiter gebaut. Hierzu steuert Völl & Co 1/9 zu den Kosten bei.
Anmerkung B.T.:
Die steinernen Uferauflager einer dieser Brücken unten waren in 2007 ca. 20 m mehr Richtung Hammer als die heutige Brücke noch zu erkennen.

1829   Weg entlang der Rur von Widdau bis Hammer und Einruhr
"Weiter geht 's der Rur entlang bis Hammer und Einruhr". Zitat aus der Chronik "Imgenbroich" von Balthasar Hürtgen (Hardcoverbuch, 1930, Rethel-Verlag, Aachen)). Es gab also einen Fußweg ! Fuhrwerke mussten öfter durch den Fluss.

1853   Bau einer hölzernen Fußbrücke
Wittau gehörte zu Imgenbroich. Paul Strauch aus Imgenbroich baute zwischen Grünental und Widdau eine hölzerne Fußbrücke.

1889   Sieben hölzerne Kreuze des " Widdauer Herrgottschnitzers" für Widdau.

Das letzte der "Sieben hölzerne Kreuze für Widdau. Foto: B.T. in 01.08.2005

Der "Widdauer Herrgottschnitzer" schnitzte offensichtlich "Sieben hölzerne Kreuze für Widdau". In 2006 erzählte mir ein Niederländer, der oberhalb von der Gaststätte Küppers ein Haus in ca. 2004 als Freizeitzweithaus gekauft hatte, dass vor seinem Haus in 2006 das letzte der sieben Kreuze umgestürzt ist. Er hat es wieder repariert und aufgestellt, da "es hierher gehört" und das letzte der sieben Kreuze ist. Das Kreuz ( ca.120 cm hoch) mit aufgenageltem Christuskörper aus Holz (ca. 60 cm) wird überdeckt von einem kleinen Holzdach.
Meine Nachfragen bei älteren Menschen in Widdau ergaben, dass diese nicht genau wussten, wo die anderen sechs Kreuze gestanden haben. Auch von der "Bedeutung der sieben Kreuze " wusste keiner mehr etwas.
Bei der Bearbeitung der Geschichte der alten Häuser fand ich ein Foto von Scheibler vor 1944 mit einem weiteren Kreuz vor dem früheren Haus 02 in Widdau. www.hammer-eifel.de/Widdau/Widdau--Haus02-Dorfstrasse17Beschreibung.htm
Ein drittes Kreuz ist abgebildet auf einer Postkarte von Widdau. Diese besitzt ein Polizist Hermes in Kalterherberg, der diese leider nicht für die Geschichte zur Verfügung stellt. Das Alter der Postkarte ist mir unbekannt.

WO standen die anderen vier Kreuze ursprünglich ? WER weiß das ??
21.04.2010 Albertus Mathar aus Rohren sagte, dass es nicht der Bildhauer / Schnitzer Herrmann Kirch (Beb.1907 - Gest. 1945) war. Er gab den Hinweis, dass es einen "Dedenborner Herrgottschnitzer" gegeben hat. Und will sich um mehr Infos bemühen.
Frau Hilde Kirch, Widdau, Veilchenstr. 09, aufzunehmen. Über den "Herrgottsschnitzer von Dedenborn" finden Sie einen Artikel im Jahrbuch des Mon. Landes 1993 vom Lehrer Alfons Graß Dedenborn. Der Dedenborner Kreuzweg. Sein Name wird hier mit "Petterchen vom Ferkeshöfchen" angegeben.
Info von Albertus Mathar.

P.S. Wenn man mit "Sieben Fußfälle (Sevve Fossväll in der Eifel)" in www.google.de nachsieht, bekommt man eine ganze Menge Hinweise über deren Bedeutung.
Zusammenfassend dürfte das ein christliches Brauchtum sein, welches von Jerusalempilgern im späten Mittelalter ins Rheinland vermittelt wurde.
Dieses Brauchtum stellte einen Bittgang durch die Dorfstraßen oder die Flur dar, wobei an sieben Wegekreuzen , Kapellen oder Heiligenhäuschen , den sogenannten Fußfällen, jeweils einer Station des Leidensweges Christi in Jerusalem betend gedacht wurde. Der Gang zu den Sieben Fußfällen ist eine der ältesten Formen des Kreuzwegs .
Da das Sterben früher eine ganz andere Bedeutung im Leben der Menschen hatte (es gab viel weniger Krankenhäuser oder Seniorenheime) nahm die Gemeinschaft viel mehr daran teil. So beteten die Menschen in der EIFEL mit dieser Tradition für die Genesung der Menschen ( "Herr gib dem Kranken, was ihm zum Heile dient!") oder baten auch um eine schnelle Erlösung bei sehr kranken Menschen, um ihnen einen qualvollen Tod zu ersparen. Aber auch nach dem Tode wurden die "Sieben Fußfälle" angewandt, um dem Menschen das Leben nach dem Tode vorzubereiten.
Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Sieben_Fu%C3%9Ff%C3%A4lle
http://www.wegekreuze.de/einleitung/fussfall.html

Dr. Elmar Neuß: Als Lesetipp zu den 7 Fußfällen: die maßgeblich volkskundliche Untersuchung zum Thema für das Rheinland ist von Matthias Zender, wiedergedruckt in : M. Zender: Gestalt und Wandel, Bonn 1977, S. 247-257.


1890 ca.  Abriss der Schuppen für Schleiferei, Holzschneiderei
Vor der Widdau-Brücke lagen links-westlich an dem Belgenbach zwei große Schuppen. In diesen war ursprünglich die von dem Belgenbach betriebene Wasserkraft, welche eine Schleiferei betrieb. Wahrscheinlich zum Schleifen der großen Tuchscheren. Später war eine Holzschneiderei darin. In 1880-90 wurden sie als Scheunen benutzt. 1890 abgerissen.
Anmerkung von B.T.: In 2008 sieht man an der Westseite des Platzes neben dem Belgenbach bevor er in die Rur mündet, größere Aufschichtungen von Steinen. Und oberhalb einen durch aufgeschichtete Steine gesicherter Weg. Aus damaliger Zeit noch ?

1893   Bau einer steinernen Fußbrücke
Widdau gehörte zu Imgenbroich und war über die Rur durch eine schmale hölzerne Fuhrbrücke verbunden. Die Fuhrwerke mussten durch die Ruhr fahren. In diesem Jahr gab es einen Provinzialzuschuss von 3.000 MK für eine stabilere Brücke.
Es war wahrscheinlich für die steinerne Brücke, die Theodor Strauch Ende der 1890er baute.

1896   Bau einer steinernen Fußbrücke
Erst in diesem Jahr waren alle Materialien da und der Bürgermeister Kremer von Imgenbroich führte eine Ausschreibung für Bauunternehmer aus. Die stabilere Grünenthalbrücke Imgenbroich-Ruhr dürfte 1896 / 7 fertig geworden sein.

1904 Todesangst-Grotte = Ölberg-Grotte
gebaut
Die Zeitung vermeldet, sie wurde von "von einem Pfarrangehörigen erbaut". Die "naturgetreuen Felsimitationen wurden in wahrhaft künstlerischer Form von der Firma Jötten-Venedy in Granderath hergestellt. Die Grotte wurde in 1904 am Annentag eingeweiht. In einer Zeitungsanzeige bedankten sich die Widdauer beim Pfarrer Hesseler von Rohren für die Bemühungen beim Bau und der Ausstattung.
Pastor Hesseler hat das bauen lassen. Monika und Hans Krings aus Widdau betreuen die Grotte in Widdau.


1917

Anna Gertrud Stoltzen (Geb. Röhrlich in Widdau) mit Theodor Stoltzen. Foto 1917 ca. Foto Archiv Patrick Laschet
Nach der Pensionierung lebten sie wieder in Widdau. Aber Theodor Stoltzen starb in Hammer.


1917

Hammer 1917. Familie Theodor Stoltzen vor der Dorfschule in Hammer 1917. Linkes Gebäude Haus 15, die Dorfschule. Dahinter rechts die Kirche, Haus 14. Sohn Carl Michael, Eheleute Stoltzen, Tochter Hedwig mit Besen. Foto Archiv Patrick Laschet


1922



Hans Stoeben 1922 vor der Waldschenke in Montjoie. Gemeindeförster von Monschau und daher Revierförster von Widdau und Hammer. Wohnhaft zuerst im Eigentum Waldschenke in Monschau. Später in der ehemaligen Tuchfabrik Grünental bei Widdau.
Oben: Original-Postkarte 1922 mit unten Blick auf das Rurtal Richtung
Widdau. Unten: Ausschnitt aus der Postkarte von Montjoie 1922 aus dem Archiv von von G. M. Dieser stellte mir die Postkarte freundlicherweise am 27.09.2008 zur Verfügung


1928

Widdau im Hintergrund in 1928. Links Georg Klinkenberg mit Franz Bimmermann (Vater von Sera Bimmermann, verh. später mit Georg Klinkenberg in Hammer). Re: Franz Klinkenberg, Bruder von Georg. Alle bei einer der häufigen Wanderungen / Urlaube in dieser Gegend.

1934   80 Einwohner in Widdau. Quelle: Ortschronik Imgenbroich.

1944  Krieg in der Eifel
Mitte September schlagen die erste Raketen ein. Ab Anfang Oktober Evakuierung der Bevölkerung.
Auf einer Tafel des Naturlehrpfades um Rohren steht in 2006 ein Schild, welches auf Kriegsschäden hinweist. Dort steht, dass amerikanische und deutsche Soldaten vom 12.09.1944 - 23.02.1945 in der Nord-EIFEL kämpften.

16.12.1944   Beginn der Ardennenoffensive

1944
Es wurden fast alle Häuser beschädigt, aber es sind nur zwei Häuser in Widdau total abgebrannt, die nicht wieder aufgebaut wurden:
Haus ?? von Clemens Peters. Und Haus ?? von Peter Kirch

31.01.1945  Die Amerikaner nehmen Widdau ein. Der letzte Soldat Conny Valter erzählt.
Am 13.07.2009 erzählt mir der in Monschau wohnende Conny Valter (Geb. 1925) mit 84 Jahren als Augenzeuge: Ca. 2,5 Monate war ich in
Widdau als Soldat des Festungsnachrichtenstabes. Ich musste die Bunker untereinander verkabeln. Widdau war zuletzt bereits evakuiert. Mit einem Feldwebel und 2 Männer waren wir die letzten drei Soldaten in Widdau . In der Zeit wohnten wir unten im Keller im Stall bei Küpper. Das Dach war durch Granaten etwas zerstört. Zwar waren nach meiner Erinnerung in Widdau keine Häuser völlig zerschossen, aber viele Häuser waren durch Granaten beschädigt. Die Vorgänger-Soldaten hatten die einzige Kuh dort meterhoch mit Heu eingepackt, damit sie durch Granatensplitter nicht verletzt wurde. Die Kuh ernährte uns Soldaten täglich mit Milch. Andere Nahrung musste einer von uns drei Soldaten täglich mit einem Schlitten aus Gemünd selber holen. Auf einem dieser Wege durch Hammer, wo viel mehr Häuser zerstört waren, wurden ca. 20 Menschen von der Front in einem LKW gebracht und auf dem Friedhof an der Mauer zum Hang in einem Massengrab einfach so ohne Särge beerdigt.

Am 31.01.1945 um 03.30 Uhr morgens klopfte oben jemand an die Tür. Ich, Conny Falter, öffnete die Tür in Hemd und Hose, weil wir annahmen, dass es unsere Leute waren. Aber es waren Amerikaner. Ich hob als damals 19-jähriger meine Hände und durfte nicht mehr in den Keller, um mir im Januar immerhin meine warme Kleidung zu holen. Die nächsten Tage fror ich erheblich. Nachdem meine beiden Kameraden auch oben waren, schmissen sie noch zur Sicherheit eine Granate in den Keller. Wir kamen in amerikanische Gefangenschaft.
Erst im Nachherein erfuhr ich, dass die Soldaten des letzten Gefechststandes bei Haus Grünenthal schon vorher ihren Stand verlassen hatten. Sie hatten uns aber nicht darüber informiert.

1946 Die in Widdau geborenen gefallenen Soldaten des 2. Weltkriegs:
Laut der Namensliste aller Kriegstoten im Monschauer Buch fielen diese Soldaten:
Emil Foerster (Geb. 14.01.1914)
Joseph Peters (Geb. 28.11.1920)
Carl Robert (Geb. 15.05.1910)

01.06.1946  Das Amt Imgenbroich nimmt seine Verwaltungstätigkeit wieder auf.

1950
   Rur-Brücke instand gesetzt
Die zerstörte Rur-Brücke bei Grünental in Widdau wurde instand gesetzt.

1956   ca. 15 Häuser in Widdau
Zu dieser Zeit existierten nur ca. 15 Häuser mit den nachfolgenden Bewohnern. Damals gab es nur eine Strasse, die Dorfstrasse. Und die Häuser hatten durchlaufende Nummern. In welchen Hausnummern die nachfolgende Menschen wohnten, konnte ich in 2006 noch nicht feststellen, denn es gibt jetzt drei Strassen mit neuen Hausnummern. Die 29 Namen wurden mir in dieser Reihenfolge genannt, da sie offensichtlich wohl hintereinander wohnten.

+ Haus 06. Kirch, Klara und Karl.
Haus 07 ??. Peters, Maria und Karl
+ Haus 08. Förster, Margarete und Hermann
+ Haus 07. Förster, Maria und Karl (geb. 1901).
+ Haus 09. Carl, Ottilia und Josef.
+ Haus 04. Förster, Gertrud und Hermann
+ Haus 02. Kirch, Agnes und Josef
+ Haus 01. Förster, Gertrud und Johann (Tochter Josefine).
+ Haus 10. Kirch, Maria und Josef
+ Haus 15. Lauscher, Maria und Leo
+ Haus 14. Theissen, Anna und Johann
+ Haus 13. Küpper, Elisabeth und Josef
+ Haus 11. Jörres, Sophie und Franz.
??Haus 12. Lauscher, Margarethe und Matthias

1969   Bau der Teerstrasse von Hammer nach Widdau
Die Schotterstrasse von Hammer nach Widdau wurde ca. Ende der 60ziger geteert.

1972.01.01   Gebietsreform: Landkreis Monschau aufgelöst. Landkreis Aachen gegründet.
Landkreis Monschau wird durch die Gebietsreform des Landes NRW aufgelöst. Der größere Kreis Aachen entsteht aus den früheren Kreisen Monschau und Aachen und den Gebietsteilen Jülich, Düren, Geilenkirchen / Heinsberg und Schleiden. Der Landkreis Aachen umfasst in 2003 genau 7 Städte und zwei Gemeinden mit 550,64 qkm und 285.954 Einwohnern.

1973-1978   Kapelle in Widdau gebaut
Die Kapelle in Widdau wurde nach den Plänen von Karl Nießen erbaut und von Weihbischof Buchkremer eingeweiht.

Foto.: B.T. 01.08.2005 Kapelle in Widdau


1991

Herbstjagd in Widdau um Hammer. Nov. 1991.
Li > re: Sohn Forstwirt Alfred Spiekermann. Sohn Förster Christoph Spiekermann. Förster Vater Manfred Spiekermann. Förster Bernd Drevermann. Foto 1991. Foto-Archiv Alfred Spiekermann.


2002.02.17  Erster Besuch bei Gaststätte Küpper
Patricia Govers-Tesch und Bernd Tesch besuchen erstmalig die Gaststätte Küpper. Das ist das einzige Restaurant in Widdau. Sehr gemütlich mit Ofen und kleinen Fenstern. Die Inhaber sind Christel und Hermann-Josef Küpper. Tochter Birgit arbeitet dort auch. Es sind unsere ersten Nachbarn, denn man könnte eine Schnur von unserem Haus in Hammer 3 km weit zu Küppers spannen ohne dass noch ein anderes Haus dazwischen steht.
In dem Winkelteil des Fachwerkhauses gibt es ein "privates Museum" von Hermann-Josef. Er hat viele alte, schöne Dinge aus der Eifel und Umgebung gesammelt und dort sehr schön präsentiert. Leider stehen keine Bezeichnungen an den Gegenständen. Auch nicht die Geschichte, woher das Teil jeweils stammt. In diesen Räumen, die man auch für private Feste bestellen kann, steht auch ein grosser, wärmender Ofen. Draußen kann man wunderbar auf einer Terrasse sitzen und in das Rurtal schauen. Die Gaststätte ist ein Kleinod in dieser Eifelgegend und ein beliebtes Ausflugsziel. Auf der Holzbank draußen steht "300 Jahre":
Wir saßen an einem kleinen, runden Tisch mit Leuten. Als die Frage nach dem woher kam, erzählten wir stolz, dass wir aus Hammer kämen, wobei unsere Gegenüber an diesem Tisch sich als Reiner und Hannelore Steffen ebenfalls aus Hammer vorstellten. Sie nahmen uns mit ihrem Auto zurück.


2005

Foto: B.T. 02.12.2005 Spaziergang im Widdau-Wald


2005

Altes Steinhaus wunderschön restauriert. Foto: B.T. 01.07.2005


2006    ca. 35 Häuser in Widdau

2007    ca. 62 Einwohner plus Häuser und ca. 20 Menschen mit zweitem Wohnsitz


2007



Fotos: B.T. 02.12.2007 Küppers Gaststätte, Aussicht ins Rurtal zum Hammer-Nachbar Tesch und Viehstall


2007   Besuch bei Küpper im Sommer


Fotos B.T. 2007: Gaststätte Küpper


2008   Schöner Steingarten von Scheeren

Der gepflegte und schöne Steingarten von Scherer an der Durchgangsstraße nach Rohren, an dem sich so viele Menschen erfreuen.
Foto B.T. 2008.




Schönes Teil im Hauseingang in Widdau bei Frau Waltraud Lauscher.
Foto: B.T.  01.08.2008


2008
 

Fotos: B.T. 01.07.2008 Schöne Holz-Wegweiser in Widdau


2008   Kanalisation
In Widdau wird die Kanalisation gelegt. Daher ist die Durchgangsstraße nach Widdau-Rohren oft nicht befahrbar. Die zuständige Firma aber tut nach Feierabend um 17.00 Uhr und an Wochenenden alles, um den Anliegern doch noch eine Durchfahrt möglich zu machen.


2008  Sehr altes Fachwerkhaus in Widdau



Sehr altes Fachwerkhaus Haus 15. Foto: B.T. 02.02.2008
Es soll unter Denkmalschutz stehen. Dringend renovierbedürftig falls es noch gerettet werden sollte. Im Inneren existiert ein Kriechkeller, was früher üblich war, da darin nur Nahrung und / oder Feuermaterial lag. Der vordere Teil zur Strasse war "die gute Stube". Im anschließenden Teil waren die Tierräume. Ein noch selten erhaltener Anblick: Es sind noch die Behälter zu sehen aus denen die Kühe tranken (Foto rechts).
Die letzten Eigentümer, die darin lebten, sollen Leo Lauscher, verh. mit Maria Lauscher (geb. Küpper) bis ca. 1990 gewesen sein.

2008.07.29
Über google.de finde ich mit "Widdau und Werner und Tuchfabrik" dieses Stichwortverzeichnis" in www.gv-mon.de :
Widdau 13/30, 33/4, 1981/172, 1982/148, 1986/192, 1989/62
Unter diesen Index-Angaben wurde im Eremit über Widdau berichtet. Noch nicht von B.T. gelesen.



 
"Bestangezogene Figur in Widdau". Foto B.T. 2008.19.20
Jürgen Neuß und seine Frau Anja geb. Holtkamp saßen in Widdau gemütlich vor ihrem Fachwerkhaus noch in Arbeitskleidung, um die letzten Sonnenstrahlen zu genießen. Ein guter Grund, ihnen einmal zu sagen, dass sie mit ihren beiden Figuren vor dem Haus vielen Menschen eine Freude machen. "Und sie sind immer gut und passend für die Jahreszeit angezogen", ergänzte Jürgen.
Der alte Schleifstein mit selbstgemachtem Holzständer stammt aus Zweifall.
In einem Schwätzchen kam dann heraus, dass es eine Familienforschung gibt, die auch einige Menschen in Widdau beinhaltet. Jürgen versprach mir diese.



2009

20.02.2009
Dorfstrasse 10 steht zum Verkauf. Inzwischen verkauft an einen Mützenicher Käufer.

06.03.2009

06.03.2009 Haus 09

Handzeichnung. Vermutlich von einem Mitglied der Familie Stoeben vor 1923 geschätzt. Aus dem Archiv von G. M.
Dieser stellte B.T. die Zeichnung freundlicherweise am 06.03.2009 zur Verfügung.
Bemerkenswert ist das Steinmonument (der Bildstock = Häuschen mit Kreuz oder heiliger Figur / Madonna) rechts unter dem Baum, das die Orientierung erleichtern wird.

07.05.2009  Sabine Thelenz (Geb. 1973 ) aus Kohlscheid sucht ihre Vorfahren aus Widdau. Wer kann helfen ?


Anna Maria Katharina Schlößer.
Verh. mit Matthias Johann Peters aus Widdau. Foto ca. 1910-20. Archiv Sabine Thelenz.

Johann Peters

Sohn von Matthias Johann Peters wohnhaft 1883 in Widdau und Maria Katharina Lennartz wohnhaft 1883 in Widdau in Haus ??
Geb. 24.08.1852 in Widdau . Gest. ??.??.18?? . Maler.
Verheiratet seit 25.10.1883, dann wohnhaft in Burtscheid, mit Anna Maria Katharina Schlößer (Geb. 13.04.1850 in Kirchrath (Kerkrade NL). Gest. 19.03.1923 in Eilendorf. Kath. wohnhaft In Aachen), verheiratete Anna Maria Katharina Peters

Anna Maria Katharina Schlößer
Tochter von Franz Schlößer und Anna Loenohra Königs
Geb. 13.04.1850 in Kirchrath (Kerkrade NL). Gest. 19.03.1923 in Eilendorf.
Verheiratet kath. seit 25.10.1883, dann wohnhaft in Aachen mit Johann Peters, verheiratete Anna Maria Katharina Peters

Mindestens 1 Kind von Johann und Anna Maria Peters
Helena Peters
Tochter von Johann Peters und Anna Maria Katharina Schlößer
Geb. 15.03.1895 in Freund. Gest. 22.06.1963 in Aachen
Verheiratet mit Andreas Storck


2010


Wald Weg.
Ende Juni wurde mit großen Maschinen in ganz kurzer Zeit ein wunderschöner Fichtenwald gerodet. Das Foto ist von der Strasse von Hammer aus geschossen. Hinter den aufgetürmten Balken im Hintergrund führt die Strasse von der Rur-Brücke hoch nach Widdau. Foto B.T.

2011


Widdau Belgenbach mit Hochwasser. Januar 2011. Foto B.T.

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Tuchfabrik / Restaurant Gruenenthal
Dieses liegt auf der N-Seite der Rur zwischen Nähe Widdau und Imgenbroich

1761
Tuchfabrik gebaut von Mathias Offermann aus Imgenbroich. Im Internet bisher nicht zu finden...

Werner war ein früherer Eigentümer.

19??
Frieda Stöben (ca. 1870 im Forsthaus "Waldschenke". Gest. ca. 1963 in Düren)
Verh. mit Heinrich Schmitt (geb. 1880 ??. Gest ca. 1930 in Aachen)
Beide zogen 19 ?? in das Restaurant "Gruenenthal". Die Tuchfabrik gab es damals schon nicht mehr.
Damals gab es Trinkwasser aus einem Brunnen.

1926
Ruth Schmitt (geb. im Haus "Restaurant Gruenenthal" in Widdau ??.??.1926)

1930
Vorher wohnte die Familie Heinrich und Frieda Schmitt im "Restaurant Gruenenthal". Wohl nach dem Tod des Vaters zog Frieda Schmitt mit den drei Töchtern (eine ist in 2008 ca. 91 Jahre und lebt in Berlin) Ruth und Emmi und ??? in 1931 zuerst nach Conzen und in 1932 ca. nach Keldernich.

2008.07.29
B.T. hatte die große Gelegenheit Emmi Wehnert (80, geb. Schmitt in Monschau in 1928) und Schwester Ruth Müller (geb. Schmitt in Widdau in 1926) mit Sohn Manfred Müller zu treffen. Sie erzählten uns eine Menge aus ihrem Leben in Widdau, "Restaurant Grünenthal". Sie besitzen noch alte Bilder und wollen diese B.T. zur Verfügung stellen.


Dank für Mithelfende dieser Seite >(diese wird bald als Bilder-Ahnen-Galerie noch ausführlicher)
01.01.2006 Zur Entstehung dieser Detailseite über Widdau erstmalig :
Bei der Beschäftigung mit der "Geschichte von Hammer" kam ich (Bernd Tesch) seit Ende 2005 nicht wesentlich weiter. Daraufhin kam ich auf die Idee, zum besseren Verständnis der Vorgänge hier, die Chroniken der Nachbarorte im Rurtal und der näheren Umgebung nachzulesen. Zu meinem ganz grossen Erstaunen fand ich, dass im Internet zwar "fast" jedes Dorf hier eine website-Adresse hat, diese aber vorwiegend NUR zu gewerblichen / touristischen Zwecken genutzt wird. Bei einigen websites gibt es einige wenige Sätze zu der Geschichte, aber auch nirgendwo eine tiefergehende / komplette Seite. Bei den meisten dieser websites aber gibt es nicht einmal diese wenigen Sätze.
Meine Versuche, die "Fachleute der Geschichte des Ortes" in den einzelnen Dörfern zu finden, wurden immer aufwendiger. Aber führten oft zu interessanten Gesprächen. Leider aber auch zu den Ergebnissen, dass in so gut wie keinem Ort die "Geschichte von Beginn bis Heute" aktuell aufgeschrieben ist. Weder in einem Aufsatz noch im Internet. In wenigen Büchern gibt es Teilbeiträge bis zum Erscheinungsjahr des Buches
.


Josef Robert Förster (Geb. 1943 in Widdau)
10.2011 Wunderbare Fortschritte mit seinen Informationen.



Klara Heidbüschel
29.07.2006
Dank an Klara Heidbüschel (Geb. Peters. Geb. 1923.11.01 - Gest. 2009.04.30), die 1956 nach Widdau kam.



Anja Holtkamp
19.09.2008 Dank für "Puppenfoto"


Hermann-Josef Küpper, Christel, Tochter Birgit (Verh. Niessen).
11.04.2006 Dank an unsere Nachbarn Hermann-Josef Küpper und Frau Christel und Tochter Birgit .



Toni Küpper
29.07.2006
+ 13.07.2008 Dank an Toni Küpper (Geb. Peters, 1920.12.07), die Schwester von Klara Heidbüschel


Jürgen Neuß
19.09.2008 Dank für Widdau-Karte und "Puppenfoto", Familien-Chronik mit Widdau-Einwohnern.

Raimund Mathee
15.06.2009 Dank für viele Tips und Veilchenstrasse 20.



Ruth Müller
29.07.2008 Dank an Ruth Müller (geb. Schmitt in Widdau / Haus Gruenenthal in 1926)

Lucia und Hans Roderburg
29.12.2007 Dank an Reiter Hans (geb. 1942) und Lucia (geb. in Widdau) Roderburg

Heinz Steffen
23.07.2007 Dank an Steffen Heinz für wikipedia-Text-Hinweis

Frank Strang
13.07.2008 Dank an Frank Strang, dessen Vorfahren Förster aus Widdau kamen.



Ruth Emmy Wehnert
29.07.2008 Dank an Ruth Emmy Wehnert (geb. Schmitt in Waldschenke / Monschau 1928)


Es gibt noch viel zu tun ! Ich freue mich über jeden Beitrag und Baustein. Wesentliche Beiträge werden selbstverständlich mit Namen versehen.

Bitte bei Bernd Tesch melden, wer hier etwas hinzufügen könnte.




Detailseite der website: http://www.hammer-eifel.de von
Copyright: Bernd Tesch

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