Ausflüge in die Eifel. Von Hammer aus !

Diese Seite könnte natürlich eine komplette Beschreibung der EIFEL sein. Aber genau das wird sie nicht beinhalten.
Sie wird mir bekannte Ausflugsziele enthalten.

Bitte bei Bernd Tesch melden, wer besonders schöne Ausflugsziele empfiehlt.


Rohren:
Gaststube zur Grotte
Ich hatte Patricia zum Essen eingeladen. Montags ist fast überall Ruhetag... Durch Zufall fanden wir in Rohren an der Hauptstrasse ein Hinweisschild: Gaststube zur Grotte (Borngasse 80. 52156 Monschau-Rohren. Tel. 02472-1820. zurgrotte@web.de. Website gibt es nicht. Tägl. 11.00-21.00 Uhr. Dienstags (fein !) Ruhetag ! ). Irgendwo in halber Höhe fanden wir ein Restaurant mit Parkplatz im Grünen. Grosse Wiese. Weiter schöner Blick. Sauber, mit schönen Möbeln ( Nachbau von Orginalsessel der Burg Eltz a.d. Mosel). Suppe. Vorspeisen. Salate. Wildgerichte. Hauptgerichte. Brotgerichte. Dessert. Moderate Preise.
Die Chefin, Frau Gertrude "Traudchen" Förster, bedient und kocht meist selber. Unser "Strammer Max" war sehr schön dekoriert, war mit verschiedenen Broten und schmeckte vorzüglich.
Leider gab es nur einen Tisch fast ohne Schatten draussen. Frau Förster dazu: Ich habe gegen mehr Tische draussen protestiert: Wir haben 1996 ganz klein angefangen und jetzt 72 Sitze. Der Musiker Rainer Förster arbeitet wohl im Hintergrund mit.
09.09.2005.

Rohren: Historisches Sägewerk mit Senkrechtgatter im Kluckbachtal
Öffnungszeiten: Nur sonntags ab 14.00 Uhr oder nach Vereinbarung. Im Winter nicht geöffnet. Pro Jahr kommen ca. angemeldete 70 Vereine, Schulen oder andere Gesellschaften zu Besuch.
Führungen: Bernd Drevermann. Heckweg 14. 52156 Monschau. Tel. 02472-735. Fremdenverkehrsamt der Stadt Monschau: 02472-80480.
Seit 05.06.1993 geht der Naturlehrpfad von der Stadt Monschau in die Trägerschaft des Sportvereins "Bergwacht" Rohren 1927 e.V. über. www.bergwacht-rohren-saegemuehle.de
Es war ein wunderschöner sonniger Herbsttag, der uns zum Eifelwandern einlud. Von Widdau, dem Nachbarort von Hammer, aus (oder auch von Rohren) gibt es Holzschilder zur Sägemühle: 2,5 km Fussweg ca. 30 Minunten durch wunderschöne Wiesen und Mischwaldteile der Eifel. Parrallel zur Rur im Rurtal auf halber Höhe. Nach ca. 2 km kommt man zu einem gekennzeichneten Aussichtspunkt "Perd´s Ley" mit Weitblick über das Rurtal und auf die ca. 80 m tiefere Rur.
Nach ein paar hundert Meter passiert man das untere Ende der Sommer-Rodelbahn, um schliesslich nach ca.800 m das Sägewerk zu sehen. Es sieht zunächst aus wie eine größere, alte Bretterbude mit schwärzlichen Brettern an einem Bachlauf. Aussen ist ein Schaufelrad
(Erbauer nach alten Plänen ist Bruno Schreiber aus Höven), welches das Sägewerk antreibt und auch einen Strom-Generator antreibt. Über dem Eingang hängt ein informatives, schönes Holzbrett mit all den Namen, die beim Bau mitgeholfen hatten. Wir hatten das grosse Glück (wir kannten die Öffnungszeiten nicht) den sehr munteren und humorvollen Heinrich Sorgies (geb. 1926) anzutreffen. Als wenn wir die ersten Touristen wären erzählte er von alten Zeiten. Und dazu gehörte die Info, dass er nun genau seit 10 Jahren (Sept. 1995) die sonntägliche Betreuung der Sägemühle übernommen hat. Obwohl es draussen sonnig war, herrschte innen nur eine Temperatur von + 10 C, aber das macht einem echten Eifeler wohl nichts aus, denn mit einem Bollerofen innen hätte er leicht die Temperatur erhöhen können. Unmittelbar vor ihm standen ein Reihe Schnapsfläschen. Mir war zunächst unklar, ob diese ihm und den ankommenden Gästen zum "Aufheizen" dienten, denn ein Gast trank eine Flasche Bier. Beim Ausgang entdeckte Patricia dann den Hinweis, dass man sich ein Schnäppchen / Bier kaufen kann. Eine nette Idee ! Bald trudelte Rudi Hilgers ein, der als "Erbauer" tituliert wurde. Richtig ist, dass er die Technik installiert hat. Und auch Bernd Drevermann kam dazu. Er ist der zuständige Förster von Monschau, der 1988 den Natur- Lehrpfad und Wanderweg rund um Rohren anregte und angelegt hat. Da zu Holz auch die Holzverarbeitung gehört, kam ihm später die Idee, an diesem Pfad auch eine alte Sägemühle 1995 hier zu bauen. Das alte senkrecht arbeitende Gatter holte er aus Österreich.

Nun sassen die drei Eifeler hier ruhig beieinander und sprachen mit uns. Es dauerte nicht lange und schon lief das Sägewerk für uns. Ein Brett wurde von einem Stamm von ca. 40 cm Durchmesser abgesägt: RitscheRatsche RitscheRatsche....wie in Urzeiten. Ehrlicherweise sagte man uns, dass der Antrieb momentan allerdings von einem 380 Volt-Motor kam. Das Schaufelrad musste gerade wohl ´mal ausruhen..!Es war ein wirklich schönes Erlebnis, mit genau diesen drei noch lebenden EIFEL-Männern die Sägemühle besichtigen zu dürfen. Und wir sind allen dankbar für ihre Ideen und ihren Einsatz !
18.09.2005
Rohren: Natur- Lehrpfad und Wanderweg rund um Rohren in ca. 2 Stunden
40 Hinweistafeln für einheimische Bäume und Sträucher. Tafeln zu: Beziehungen zwischen Wald- Luft- Boden- Klima- Wasser. Bergulme am Ehrenmal (ca. 800 Jahre). Emissionsschäden. Kriegsschäden. Wald , Wild, Wildschäden. Bienenlehrstand. Vogelschutzstation. Der Waldpavillion "Zur Kluck" steht neben dem historischen Sägewerk. Er dient als Schutzhütte und Rastplatz.
Rohren: Holzkohlen-Meiler
Eine weiter Sehenswürdigkeit gleich neben der historischen Sägemühle ist ein Holzmeiler. Normalerweise wurden erst im Herbst / Winter das Buchenholz geschlagen, aufgetürmt und zu Holzkohle verarbeitet. Aber man hat zu Anschauzwecken den Holzmeiler aufgetürmt. Pfingstdienstag wird der Holzmeiler angesteckt. Und wenn nach 5-tägiger Beobachtung und Bearbeitung des Holzkohlen-Meilers die Holzkohle fertig ist, gibt es Pfingstsamstag das Meiler-Fest.

Rohren: Lourdes Grotte
Es war ein wunderschöner sonniger Herbsttag, der zum Eifelwandern einlud. Auf die Grotte stiessen wir zufällig. Sie liegt ca. 500 m entfernt, leicht abwärts von der Gaststube zur Grotte. Es ist eine größere, künstliche erbaute aus Natursteinen erbaute Grotte mit einigen Figuren innen. Insbesondere einer von Maria. Es hängen dort eine Reihe von Tafeln seit ca. 1982 mit der Aufschrift "Danke". Sie wurde ca. 1915 von Rohrener Bürgern in Handarbeit erbaut.
Informationen zur Pflege: G. Cremer 02472-2752.
Erbauer Pastor ...
18.09.2005

Burg Vogelsang
01.01.2006 Das Militär-Camp Vogelsang geht in eine zivile Nutzung nach 60 Jahren Militärverwendung. Die Burg ist täglich geöffnet für Besucher.

Der Truppenübungsplatz der Belgier wird als Teil des Nationalparks Eifel der Natur übergeben, während der bebaute Bereich der ehemaligen NS-Ordensburg einer neuen Zukunft entgegen geht:
Kultur, Natur und Bildung. Vorgesehen sind hier u.a.:

Die Einrichtung des zukünftigen Nationalparkzentrums
Eine Präsentation zur Geschichte der Region
Die Realisierung einer der Geschichte des Standorts angemessenen NS-Dokumentation
Ein Europazentrum für die Jugend

Historie von Vogelsang


Der Standort Vogelsang hat im letzten Jahrhundert gravierende Veränderungen durchlaufen:
Wiesengeprägten Eifeler Höhenrücken, Nutzung als NS-Schulungseinrichtung, internationaler Truppenübungsplatz, National-Park-Eifel.


1933 Baubeschluss für Schulungsburgen
1934 Baubeginn auf Vogelsang
1936 Einweihung. Beginn des Lehrbetriebes. Vorbereitung 2. Bauphase
1939 Einstellung des Lehrbetriebes.Übergabe an Wehrmacht weitgehende Einstellung der Bauarbeiten
ab 1941 Nutzung durch Adolf-Hitler-Schulen
1939 Luftangriff: Zerstörung/Beschädigung der Turnhalle, zweier Kameradschafthäuser,des Süd-Osttrakts des Adlerhofes und des Ostflügels.
ab 1945 Besetzung durch die Armee. Ein Jahr Leerstand
ab 1946 Vogelsang wird Truppenübungslatz des britischen Militärs
ab 1950 Truppenübungslatz des belgischen Militärs
1951 Errichtung der Kaserne Van Dooren auf dem Sockel des nicht realisierten "Haus des Wissens"
2005 Räumung des Geländes durch das belgische Militär
01.01.2006 Vogelsang öffnet sich für den zivilen Bereich. Tägliche Führungen.

Tel. 0049(0)70093002006. info@serviceagentur-vogelsang.de www.serviceagentur-vogelsang.de. Geschäftsführung: Thomas Fischer Rheinbach.
Ein Teil der oberen Angaben und Karte und Foto wurden aus der website übernommen.



Detailseite der website: http://hammer-eifel.de von berndtesch@gmx.de
09.09.2005 Beginn dieser Seite