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04.03.2016


Woffelsbach



Foto: Bernd Tesch 29.06.2008. Ein Teil von Woffelsbach am Rursee

Geschichte von Woffelsbach. Chronik von Woffelsbach (erstmalig ?? erwähnt)

Woffelsbach liegt am größten künstlichen Trinkwasser-Stausee Deutschlands: Am Rursee.

1964-70
Meine (B.T.) ersten Erinnerungen an Woffelsbach sind aus dem Zeitraum 1964-70. Damals war ich als Student der TH Aachen an der Segelbootanlage der TH in Woffelsbach (Nicht weit von dem Foto oben) und segelte über den Rursee.
In dieser Zeit gingen wir auch einmal mit einer Gruppe von Freunden und Mädels an den Rand des Rursees und legten einen Kasten Bier ins Wasser zum Kühlen. Natürlich verursachten die Wellen, dass dieser abrutschte und tief versank. Wie tief wußten wir nicht. Und so blieb uns nicht anderes übrig als in Unterhose zu tauchen. Denn der Kasten Bier bedeutete uns damals viel: Er war wichtig für die Stimmung und auch das verlorene Geld... Natürlich beteiligte sich B.T. an den Tauchgängen und plötzlich kam unter großem Hallo zuerst die erste Bierflasche an die Wasseroberfläche und erst dann der Mund von B.T. Dann aber kam das zweite Hallo, denn der eiserne Bierkorken riss mir ein Stück vom Vorderzahn weg. Den größten Teil der Bierflaschen konnten wir retten: Beim Abtauchen hatte sich der Bierkasten gedreht und die Flaschen waren einzeln heraus gefallen...

1348
brach die
Pest in Europa aus und vernichtete 1/3 der europäischen Bevölkerung. Welchen Einfluss das auf dieses Gebiet hat ist BT. unbekannt.

1435
Das gesamte Monschauer Land inklusive Simmerath fiel 1435 vom Herzogtum Limburg an das Herzogtum Jülich.

1522-1559
Aufgrund der größer werdenden Anzahl von Mitgliedern wird die Mutterpfarre Konzen in eine zweite Mutterpfarre Simmerath geteilt. Beide Pfarren waren damals noch sehr gross.
Zur Mutterpfarre Simmerath gehörten nun: Bickerath. Dedenborn. Huppenbroich. Kesternich. Kommerscheid. Lammersdorf. Mulartshütte. Paustenbach. Pleushütte. Rollesbroich. Rurberg. Steckenborn. Vossenack. Witzerath. Woffelsbach. Zweifall.
Da die Wege zur Mutterpfarre von diesen Ortschaften oft sehr weit waren, wollten die Bewohnwer dieser Dörfer nun alle kleine Kapellen oder Kirchen für die heilige Messe haben. Nachdem die Erzdioziöse Köln, der Aachener Marienstift, der Landesherr und der Pfarrer der Mutterkirche jeweils zugestimmt hatten, war das meistens möglich. Jedoch waren daran Auflagen des Bezahlens gebunden. Und Taufen, Trauungen und Beerdigungen durften nur in der Mutterkirche Konzen durchgeführt werden.

1543
Krieg des Herzogs von Jülich gegen den deutschen Kaiser.

1815
Nach der französischen Besetzung 1894-1814 fiel aufgrund des Wiener Kongresses Westfalen und die Rheinprovinz an die Preussen. Diese behielten wohl die fast "1000-jährige Verwaltung" des Monschauer Landes bei. Der Regierungsbezirk Aachen wurde in 12 Landkreise aufgeteilt. Vermutlich wurde wohl auch die alte Aufteilung der Gemeinden / Bürgermeistereien beibehalten. Der Landkreis Montjoie bestand 1816 aus 12 Bürgermeistereien, z.B.: Dedenborn (mit Hechelscheid, Rauchenaul, Seifenaul, Woffelsbach); Eicherscheid (mit Hammer); Höfen (mit Heidgen, Rohren); Imgenbroich (mit Conzen, Eschweid, Menzerath, Mützenich, Widdau).

2006
Unser Kater PINKI wurde von zwei Einwohnern von Woffelsbach gefunden und an Ina Ott als Frau der Katzenhilfe in Hammer halb verhungert / aufgegeben abgegeben. übernommen und langsam an uns gewöhnt. Wir würden ihn für nichts aus der Welt wieder hergeben. 2001 wurde PINKI vor unserem Hause auif der Strasse angefahren. und starb. Nachbarin Magret Idon brachte ihn noch warm auf dem Arm zu uns. Wir waren todtraurig.

31.12.2007 in Woffelsbach

Hauptwohnung: 535
Nebenwohnung: 393
Gesamt: 928 Menschen

2011
1976-Okt. 2008: "Futterkrippe". Pächterin Beate Rutschke (*1936. +14.07.2014).
ab Juni 2010: "Imbiss Seewolf". Pächter Teich-, Fischwirt und Koch Norbert Studer.
Ca. 1976 pachtete Beate Rutschke von den Eigentümern Ingrid und Wilfried Hilgers aus Woffelsbach an der Einfahrt von Woffelsbach einen "Tante Emma Laden" mit auch Lebensmitteln. Daneben mit schönem Blick über den Rursee die "Futterkrippe". Beate sollte 32 Jahre lang eine Institution für Woffelsbach, aber besonders für die vielen Besucher des Eifeler Rursees werden. Fuhr man hier zwecks Erholung z.B. mit dem Motorrad vorbei, war ein Stop hier klar: Currywurst mit Fritten.
Ca. 1998 schloß Petra den "Tante Emma laden" und deren Mann Hans Rutschke schloß bald auch seinen "Tante Emma Laden" in der Nähe von Würselen-Bardenberg.
Nach 19 Monaten Stillstand fand der gelernte Teich-, Fischwirt und Koch Norbert Studer im Juni 2010 den Mut, dort den "Imbiss Seewolf" zu eröffnen. Das Essprogramm ist einfach und preiswert wie damals. Currywurst mit Fritten für Euro 3,50.
Als Patricia und Bernd T. dort am Sonntag, 03.07.2011, nach langer Zeit erstmalig wieder vorbeifuhren, merkte ich, dass es dort eine Änderung gegeben haben mußte. Beate hat in der sehr freundlichen und höflichen bedienenden Mutter von Norbert, Anne Studer, eine würdige Nachfolgerin gefunden. Auch der gut ausgebildete Pächter, Norbert Studer, machte einen hervorragenden Eindruck. Es besteht die Chance, dass es aus einem der umliegenden Forellenteiche aus Woffelsbach dort bald auch Forellen zu essen und zu kaufem gibt.
Wahrscheinlich kommen dann auch noch die Stammgäste wie z.B. Günter Kuchalski, der viele der oberen Daten beisteuerte.
14.07.2014: Anke Heibach und ihr Mann betreiben den "Woffelsbacher Imbiss" mit Freude. Wendelinstr.01. 52152 Woffelsbach. Tel. 02473-9312660. www.woffelsbacher-imbiss.de

 


01.01.2006 Zur Entstehung dieser Detailseite:
Bei der Beschäftigung mit der "Geschichte von Hammer" kam ich (Bernd Tesch) seit Ende 2005 nicht wesentlich weiter. Daraufhin kam ich auf die Idee, zum besseren Verständnis der Vorgänge hier, die Chroniken der Nachbarorte im Rurtal und der näheren Umgebung nachzulesen. Zu meinem ganz grossen Erstaunen fand ich, dass im Internet zwar "fast" jedes Dorf hier eine website-Adresse hat, diese aber vorwiegend NUR zu gewerblichen / touristischen Zwecken genutzt wird. Bei einigen wesbites gibt es einige wenige Sätze zu der Geschichte, aber auch nirgendwo eine tiefergehende / komplette Seite. Bei den meisten dieser websites aber gibt es nicht einmal diese wenigen Sätze.
Meine Versuche, die "Fachleute der Geschichte des Ortes" in den einzelnen Dörfern zu finden, wurden immer aufwendiger. Aber führten oft zu interessanten Gesprächen. Leider aber auch zu den Ergebnissen, dass in so gut wie keinem Ort die "Geschichte von Beginn bis Heute" aktuell aufgeschrieben ist. Weder in einem Aufsatz noch im Internet. In wenigen Büchern gibt es Teilbeiträge bis zum Erscheinungsjahr des Buches.

Es gibt also noch viel zu tun ! Ich freue mich über jeden Beitrag und Baustein. Wesentliche Beiträge werden selbstverständlich mit Namen versehen.

Bitte bei Bernd Tesch melden, wer hier etwas hinzufügen könnte.

Detailseite der website: http://www.hammer-eifel.de von
Copyright: Bernd Tesch

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