Woffelsbach


Foto: Bernd Tesch 29.06.2008. Ein Teil von Woffelsbach am Rursee

Geschichte von Woffelsbach. Chronik von Woffelsbach (erstmalig ?? erwähnt)

Woffelsbach liegt am größten Stausee Deutschlands: Am Rursee.

1964-70
Meine (B.T.) ersten Erinnerungen an Woffelsbach sind aus dem Zeitraum 1964-70. Damals war ich als Student der TH Aachen an der Segelbootanlage der TH in Woffelsbach (Nicht weit von dem Foto oben) und segelte über den Rursee.
In dieser Zeit gingen wir auch einmal mit einer Gruppe von Freunden und Mädels an den Rand des Rursees und legten einen Kasten Bier ins Wasser zum Kühlen. Natürlich verursachten die Wellen, dass dieser abrutschte und tief versank. Wie tief wußten wir nicht. Und so blieb uns nicht anderes übrig als in Unterhose zu tauchen. Denn der Kasten Bier bedeutete uns damals viel: Er war wichtig für die Stimmung und auch das verlorene Geld... Natürlich beteiligte sich B.T. an den Tauchgängen und plötzlich kam unter großem Hallo zuerst die erste Bierflasche an die Wasseroberfläche und erst dann der Mund von B.T. Dann aber kam das zweite Hallo, denn der eiserne Bierkorken riss mir ein Stück vom Vorderzahn weg. Den größten Teil der Bierflaschen konnten wir retten: Beim Abtauchen hatte sich der Bierkasten gedreht und die Flaschen waren einzeln heraus gefallen.

1348
brach die
Pest in Europa aus und vernichtete 1/3 der europäischen Bevölkerung. Welchen Einfluss das auf dieses Gebiet hat ist BT. unbekannt.

1435
Das gesamte Monschauer Land inklusive Simmerath fiel 1435 vom Herzogtum Limburg an das Herzogtum Jülich.

1522-1559
Aufgrund der größer werdenden Anzahl von Mitgliedern wird die Mutterpfarre Konzen in eine zweite Mutterpfarre Simmerath geteilt. Beide Pfarren waren damals noch sehr gross.
Zur Mutterpfarre Simmerath gehörten nun: Bickerath. Dedenborn. Huppenbroich. Kesternich. Kommerscheid. Lammersdorf. Mulartshütte. Paustenbach. Pleushütte. Rollesbroich. Rurberg. Steckenborn. Vossenack. Witzerath. Woffelsbach. Zweifall.
Da die Wege zur Mutterpfarre von diesen Ortschaften oft sehr weit waren, wollten diese nun alle kleine Kapellen oder Kirchen für die heilige Messe haben. Nachdem die Erzdioziöse Köln, der Aachener Marienstift, der Landesherr und der Pfarrer der Mutterkirche jeweils zugestimmt hatten, war das meistens möglich. Jedoch waren daran Auflagen des Bezahlens gebunden. Und Taufen, Trauungen und Beerdigungen durften nur in der Mutterkirche durchgeführt werden.

1543
Krieg des Herzogs von Jülich gegen den deutschen Kaiser.

1815
Nach der französischen Besetzung 1894-1814 fiel aufgrund des Wiener Kongresses Westfalen und die Rheniprovinz an die Preussen. Diese behielten wohl die fast "1000-jährige Verwaltung" des Monschauer Landes bei. Der Regierungsbezirk Aachen wurde in 12 Landkreise aufgeteilt. Vermutlich wurde wohl auch die alte Aufteilung der Gemeinden / Bürgermeistereien beibehalten. Der Landkreis Montjoie bestand 1816 aus 12 Bürgermeistereien, z.B.: Dedenborn (mit Hechelscheid, Rauchenaul, Seifenaul, Woffelsbach); Eicherscheid (mit Hammer); Höfen (mit Heidgen, Rohren); Imgenbroich (mit Conzen, Eschweid, Menzerath, Mützenich, Widdau).

2006
Unser Kater PINKI wurde von zwei Einwohnern von Woffelsbach gefunden und an Ina Ott als Frau der Katzenhilfe in Hammer halb verhungert / aufgegeben abgegeben. Wir haben ihn dann übernommen und langsam an uns gewöhnt. Wir würden ihn für nichts aus der Welt wieder hergeben.

31.12.2007 in Woffelsbach
Hauptwohnung: 535
Nebenwohnung: 393
Gesamt: 928 Menschen


01.01.2006 Zur Entstehung dieser Detailseite:
Bei der Beschäftigung mit der "Geschichte von Hammer" kam ich (Bernd Tesch) seit Ende 2005 nicht wesentlich weiter. Daraufhin kam ich auf die Idee, zum besseren Verständnis der Vorgänge hier, die Chroniken der Nachbarorte im Rurtal und der näheren Umgebung nachzulesen. Zu meinem ganz grossen Erstaunen fand ich, dass im Internet zwar "fast" jedes Dorf hier eine website-Adresse hat, diese aber vorwiegend NUR zu gewerblichen / touristischen Zwecken genutzt wird. Bei einigen wesbites gibt es einige wenige Sätze zu der Geschichte, aber auch nirgendwo eine tiefergehende / komplette Seite. Bei den meisten dieser websites aber gibt es nicht einmal diese wenigen Sätze.
Meine Versuche, die "Fachleute der Geschichte des Ortes" in den einzelnen Dörfern zu finden, wurden immer aufwendiger. Aber führten oft zu interessanten Gesprächen. Leider aber auch zu den Ergebnissen, dass in so gut wie keinem Ort die "Geschichte von Beginn bis Heute" aktuell aufgeschrieben ist. Weder in einem Aufsatz noch im Internet. In wenigen Büchern gibt es Teilbeiträge bis zum Erscheinungsjahr des Buches.

Es gibt also noch viel zu tun ! Ich freue mich über jeden Beitrag und Baustein. Wesentliche Beiträge werden selbstverständlich mit Namen versehen.

Bitte bei Bernd Tesch melden, wer hier etwas hinzufügen könnte.

Detailseite der website: http://www.hammer-eifel.de von
Copyright: Bernd Tesch

22.07.2008 Letzte Bearbeitung
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