Vossenack (= )

Geschichte: Chronik von Vossenack (ab 1503 erwähnt)

www.vossenack.de Dort steht der Verkehrsverein Vossenack-Simonskall e.V.
www.huertgenwald.de

Hürtgenwald ist eine Gemeinde (kein Ort) bestehend aus 13 Dörfern : Bergstein. Brandenberg. Gey. Großhau. Horm. Hürtgen. Kleinhau. Raffelsbrand. Schafberg. Simonskall. Straß. Vossenack. Zerkall.
Also ist Vossenack ein Ort. Der alte Ort Germeter ist jetzt Bestandteil von Vossenack.
Vossenack hat 2006 ca. 2315 Einwohner.

1348
brach die
Pest in Europa aus und vernichtete 1/3 der europäischen Bevölkerung. Welchen Einfluss das auf dieses Gebiet hat ist B.T. unbekannt.

1435
Das gesamte Monschauer Land inklusive Simmerath fiel 1435 vom Herzogtum Limburg an das Herzogtum Jülich.

1522-1559
Aufgrund der größer werdenden Anzahl von Mitgliedern wird die Mutterpfarre Konzen in eine zweite Mutterpfarre Simmerath geteilt. Beide Pfarren waren damals noch sehr gross.
Zur Mutterpfarre Simmerath gehörten nun: Bickerath. Dedenborn. Huppenbroich. Kesternich. Kommerscheid. Lammersdorf. Mulartshütte. Paustenbach. Pleushütte. Rollesbroich. Rurberg. Steckenborn. Vossenack. Witzerath. Woffelsbach. Zweifall.
Da die Wege zur Mutterpfarre von diesen Ortschaften oft sehr weit waren, wollten diese nun alle kleine Kapellen oder Kirchen für die heilige Messe haben. Nachdem die Erzdioziöse Köln, der Aachener Marienstift, der Landesherr und der Pfarrer der Mutterkirche jeweils zugestimmt hatten, war das meistens möglich. Jedoch waren daran Auflagen des Bezahlens gebunden. Und Taufen, Trauungen und Beerdigungen durften nur in der Mutterkirche durchgeführt werden.

1543
Krieg des Herzogs von Jülich gegen den deutschen Kaiser.

1717.06.06
machten 44 Einwohner von Vossenack eine Eingabe beim Kölner Generalvikariat mit der Bitte, in Vossenack eine eigene Kapelle zu entrichten.

1804
Die Filialkirche von Vossenack wurde eine eigenständige Pfarre.

1919
Gründung des FC Gemania Vossenack 1919 e.V.

1929
Weltwirtschaftskrise. Dieses bedeutet auch für die vorwiegend Feld- und Waldarbeiter in Vossenack größere Arbeitslosigkeit.

1944
Vossenack wurde fast vollständig zerstört. Es rückt in das Bild der Weltgeschichte, da die Schlacht im Hürtgenwald 68.000 Tote auf beiden Seiten forderte.

1972.01.01
Bis zur kommulanen Neugliederung gehörte Vossenack zum Kreis Monschau. Ab 01.01.1972 zum Kreis Düren.

1977
Nach dem Wiederaufbau in den Jahren seit 1944 erhält Vossenack die Goldmedaillie im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden"

Die Geschichte des Hürtgenwaldes läßt sich bis in die Steinzeit zurückverfolgen. Später folgte eine Besiedlung durch die Römer. Der Ursprung der heutigen Ortsteile liegen im Mittelalter und sind auf Aufträge der Jülicher Herzöge zurückzuführen, die auf der in der Nähe befindlichen Burg Nideggen residierten.
Die Natur war karg und man mußte sich auf andere Erwerbszweige konzentrieren. Daraus entstanden Köhlereien und später Erzabbau. Das dokumentieren heute noch einige historische Bauten wie die Kremer Mühle in Simonskall, dem heutigen Haus des Gastes, deren Erbauer den Ort gründete. Aber auch die Lukas Mühle bei Brandenberg, die leider zerstört ist, und ebenso - talabwärts - die Mestrenger Mühle - heute ein Gastronomiebetrieb, ein Schaumeiler und einige alte Höfe.
Die wohl dunkelste Geschichte des Hürtgenwaldes liegt im zweiten Weltkrieg. Die Schlacht im Hürtgenwald zerstörte die Region. Daran erinnern die beiden Soldatenfriedhöfe und das Museum in Vossenack. Noch bis zum heutigen Tag werden Bomben, Minen und gefallene Soldaten aller Nationenen die hier gekämpft haben gefunden.
Museum "Hürtgenwald 1944 und im Frieden":
MinensucherZur Erinnerung und Mahnung wird mit Dokumenten, Fotos und mit militärischen Exponaten als materiellen Zeitzeugen, die nachdem Weltkrieg durchweg in Hürtgenwald gefunden wurden, in dieser Ausstellung "Die Allerseelenschlacht des Jahres 1944 und ihre Folgen" über die unselige Phase der Heimatgeschichte von Hürtgenwald berichtet. Diese Schlacht nahm 70.000 jungen Soldaten ihre Zukunft; sie zerstörte Dörfer, das Land, die Wälder; sie brachte der Bevölkerung Leid und Schaden.

Dokumentation des Geschichtsvereins e. V.
"Hürtgenwald 1944 und im Frieden"
Pfarrer-Dickmann-Straße 21 - 23,

52393 Hürtgenwald - Vossenack

Tel./Fax:  02429/902613
Ausschnitt der Karte Hürtgenwalds, Ortsteil Vossenack

2006
Vossenack hat 2006 ca. 2315 Einwohner.


09.07.2006 Dank an Wolfgang Steinau und Silvia Juber-Steinau für Literatur

01.01.2006 Zur Entstehung dieser Detailseite:
Bei der Beschäftigung mit der "Geschichte von Hammer" kam ich (Bernd Tesch) seit Ende 2005 nicht wesentlich weiter. Daraufhin kam ich auf die Idee, zum besseren Verständnis der Vorgänge hier, die Chroniken der Nachbarorte im Rurtal und der näheren Umgebung nachzulesen. Zu meinem ganz grossen Erstaunen fand ich, dass im Internet zwar "fast" jedes Dorf hier eine website-Adresse hat, diese aber vorwiegend NUR zu gewerblichen / touristischen Zwecken genutzt wird. Bei einigen wesbites gibt es einige wenige Sätze zu der Geschichte, aber auch nirgendwo eine tiefergehende / komplette Seite. Bei den meisten dieser websites aber gibt es nicht einmal diese wenigen Sätze.
Meine Versuche, die "Fachleute der Geschichte des Ortes" in den einzelnen Dörfern zu finden, wurden immer aufwendiger. Aber führten oft zu interessanten Gesprächen. Leider aber auch zu den Ergebnissen, dass in so gut wie keinem Ort die "Geschichte von Beginn bis Heute" aktuell aufgeschrieben ist. Weder in einem Aufsatz noch im Internet. In wenigen Büchern gibt es Teilbeiträge bis zum Erscheinungsjahr des Buches.

Es gibt also noch viel zu tun ! Ich freue mich über jeden Beitrag und Baustein. Wesentliche Beiträge werden selbstverständlich mit Namen versehen.

Bitte bei Bernd Tesch melden, wer hier etwas hinzufügen könnte.

Detailseite der website: http://www.hammer-eifel.de von
Copyright: Bernd Tesch

03.07.2008 Letzte Bearbeitung durch B.T.
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