Burg Vogelsang

Geschichte: Chronik von Vogelsang



Der Standort Vogelsang hat im letzten Jahrhundert gravierende Veränderungen durchlaufen:
Wiesengeprägten Eifeler Höhenrücken, Nutzung als NS-Schulungseinrichtung, internationaler Truppenübungsplatz, National-Park-Eifel.




1933 Baubeschluss für Schulungsburgen
1934 Baubeginn auf Vogelsang
1936 Einweihung. Beginn des Lehrbetriebes. Vorbereitung 2. Bauphase
1939 Einstellung des Lehrbetriebes.Übergabe an Wehrmacht weitgehende Einstellung der Bauarbeiten
ab 1941 Nutzung durch Adolf-Hitler-Schulen
1939 Luftangriff: Zerstörung/Beschädigung der Turnhalle, zweier Kameradschafthäuser,des Süd-Osttrakts des Adlerhofes und des Ostflügels.
ab 1945 Besetzung durch die Armee. Ein Jahr Leerstand
ab 1946 Vogelsang wird Truppenübungslatz des britischen Militärs
ab 1950 Truppenübungslatz des belgischen Militärs
1951 Errichtung der Kaserne Van Dooren auf dem Sockel des nicht realisierten "Haus des Wissens"
2005 Räumung des Geländes durch das belgische Militär
01.01.2006 Das Militär-Camp Vogelsang geht in eine zivile Nutzung nach 60 Jahren Militärverwendung. Die Burg ist täglich geöffnet für Besucher. Tägliche Führungen.
Der Truppenübungsplatz der Belgier wird als Teil des Nationalparks Eifel der Natur übergeben, während der bebaute Bereich der ehemaligen NS-Ordensburg einer neuen Zukunft entgegen geht:
Kultur, Natur und Bildung. Vorgesehen sind hier u.a.:Die Einrichtung des zukünftigen Nationalparkzentrums
Eine Präsentation zur Geschichte der Region
Die Realisierung einer der Geschichte des Standorts angemessenen NS-Dokumentation
Ein Europazentrum für die Jugend
Tel. 0049(0)70093002006. info@serviceagentur-vogelsang.de www.serviceagentur-vogelsang.de Geschäftsführung: Thomas Fischer Rheinbach.
Ein Teil der oberen Angaben und Karte und Foto wurden aus der website übernommen.

Dank und Literatur:
Tischler, Bettina: Magisterarbeit über den Truppenübungsplatz Vogelsang.. RWTH Aachen. Institut ????. 2006. Erbitte genauen Titel der Arbeit. Und Institut.
27.06.2006 Erste Anfrage nach Landwirtschaft im 19. Jahrdt. Antwort erbeten.

01.01.2006 Zur Entstehung dieser Detailseite:

Bei der Beschäftigung mit der "Geschichte von Hammer" kam ich (Bernd Tesch) seit Ende 2005 nicht wesentlich weiter. Daraufhin kam ich auf die Idee, zum besseren Verständnis der Vorgänge hier, die Chroniken der Nachbarorte im Rurtal und der näheren Umgebung nachzulesen. Zu meinem ganz grossen Erstaunen fand ich, dass im Internet zwar "fast" jedes Dorf hier eine website-Adresse hat, diese aber vorwiegend NUR zu gewerblichen / touristischen Zwecken genutzt wird. Bei einigen wesbites gibt es einige wenige Sätze zu der Geschichte, aber auch nirgendwo eine tiefergehende / komplette Seite. Bei den meisten dieser websites aber gibt es nicht einmal diese wenigen Sätze.
Meine Versuche, die "Fachleute der Geschichte des Ortes" in den einzelnen Dörfern zu finden, wurden immer aufwendiger. Aber führten oft zu interessanten Gesprächen. Leider aber auch zu den Ergebnissen, dass in so gut wie keinem Ort die "Geschichte von Beginn bis Heute" aktuell aufgeschrieben ist. Weder in einem Aufsatz noch im Internet. In wenigen Büchern gibt es Teilbeiträge bis zum Erscheinungsjahr des Buches.

Es gibt also noch viel zu tun ! Ich freue mich über jeden Beitrag und Baustein. Wesentliche Beiträge werden selbstverständlich mit Namen versehen.

Bitte bei Bernd Tesch melden, wer hier etwas hinzufügen könnte.

Detailseite der website: http://www.hammer-eifel.de von
Copyright: Bernd Tesch

09.09.2005 Beginn dieser Seite