Rurberg (= In den Merdersbergen (Ruhrberg, 1500-1600). Merdersbergen (1700)).

Im Volksmund der umliegenden Dörfer heissen die Ruhrberger auch "Kischeflitscher"(Kirschenkerne mit der Hand um die Wette flitschen)

Geschichtevon Rurberg.
Chronik von Rurberg (ab 1516 erwähnt)

www.rurberg.de am 04.04.2007 für den Ort besetzt mit ein paar Bildern ohne Historie von einer Agentur. Ohne Impressum.
www.rurberg.woffelsbach.de am 04.04.2007 für den Ort besetzt mit ein paar Bildern ohne Historie von einer Agentur. Ohne Impressum.
www.rurberg-eifel.de am 04.04.2007 nicht besetzt.
www.rurberg.com am 04.04.2007 besetzt über den Ort Rurberg / Eifel. Ohne Impressum. Ohne Historie.
www.rurberg.eu am 04.04.2007 nicht besetzt.


196?. Postkarte Rurberg an der Rurtalssperre. Aufnahme und Verlag E. Justra. Heimbach /Eifel
Archiv Bernd Tesch

vor 250  Mio Jahren
Die wohl ersten nachgewiesenen Zeichen von Leben in der Nord-Eifel. Diese ist ein Teil des Rheinischen Schiefergebirges. In 1958-59 wurden bei Woffelsbach (Pölchesberghang) versteinerte Pflanzen aus dem Erdaltertum gefunden.

vor 44 Mio Jahren
Früheste Zeichen von Tieren in der Eifel: In (oder nach ?) der Zeit der Vulkanausbrüche gab es in der Eifel eine reiche und Fauna und Flora.
In der Eckfelder Maar bei Manderscheid in der Vulkaneifel fand man ein Skelett des Urpferdes (voigti Propalaeotherium) mit den Abmassen 35-40 cm Schulterhöhe und ca. 70 cm Gesamtlänge.

vor 300.000 Jahren
In Rurberg fand man Unterschenkelknochen des "Rurberger Wildpferdes (Equus caballus)". Es hatte schon die Größe eines Ponys..

1348
brach die
Pest in Europa aus und vernichtete 1/3 der europäischen Bevölkerung. Welchen Einfluss das auf dieses Gebiet hat ist BT. unbekannt.

1435
Das gesamte Monschauer Land inklusive Simmerath fiel 1435 vom Herzogtum Limburg an das Herzogtum Jülich.

1522-1559
Aufgrund der größer werdenden Anzahl von Mitgliedern wird die Mutterpfarre Konzen in eine zweite Mutterpfarre Simmerath geteilt. Beide Pfarren waren damals noch sehr gross.
Zur Mutterpfarre Simmerath gehörten nun: Bickerath. Dedenborn. Huppenbroich. Kesternich. Kommerscheid. Lammersdorf. Mulartshütte. Paustenbach. Pleushütte. Rollesbroich. Rurberg. Steckenborn. Vossenack. Witzerath. Woffelsbach. Zweifall.
Da die Wege zur Mutterpfarre von diesen Ortschaften oft sehr weit waren, wollten diese nun alle kleine Kapellen oder Kirchen für die heilige Messe haben. Nachdem die Erzdioziöse Köln, der Aachener Marienstift, der Landesherr und der Pfarrer der Mutterkirche jeweils zugestimmt hatten, war das meistens möglich. Jedoch waren daran Auflagen des Bezahlens gebunden. Und Taufen, Trauungen und Beerdigungen durften nur in der Mutterkirche durchgeführt werden.

1543
Krieg des Herzogs von Jülich gegen den deutschen Kaiser.

1687
Johanne(i)s Lauscher
(geb. in Ruhrberg, getauft 09.03.1687 in Eicherscheidt - gest. ?? ) verh. mit Angnetis Lauscher (geb. Breidenich oder Brenich , geb. 15.02.1690 in ?? - gest. ? in ??) am 26.05.1720

1700
Die in Merdersbergen = Rurberg um 1700 bereits existierende Kapelle wurde 1701 durch den Pfarrer Richartz der Mutterkirche in Simmerath geweiht.

1736.03.08
der erste Friedhof wurde geweiht.

1794-98
Einwohnerliste von Rurberg. Im August 1794 besetzten die Franzosen dieses Gebiet. In den Jahren danach liessen sie von allen Dörfern Einwohnerlisten anfertigen. Die entsprechende originale, handgeschriebene Einwohnerliste von 1794 von Hammer ist auf der Website www.hammer-eifel.de unter "Geschichte von Hammer" 1794 zu sehen.
Die untere Liste ist vermutlich eine gekürzte Ausgabe auch ohne die Hausbesitzernamen. Die Quelle ist im Buch "Dorfchronik von Rurberg" 2004 (siehe unten) nicht angegeben. Die Originalliste von Hammer liegt im Archiv Monschau..




1804
Rurberg bekommt eine eigene, selbstständige Pfarre.


2004 / 2005
Buch "Dorfchronik von Rurberg". Herausgeber Verein für Heimat- und Dorfgeschichte Rurberg-Woffelsbach e.V. Vorsitzender: Bruno Nellessen. 289 S., A 4. Vviele Fotos. Hard-Cover. 1. Auflage 600 St.   2. Aufl. in 2005 mit 300 Stück.

31.12.2007 in Rurberg
Hauptwohnung: 947 Menschen
Nebenwohnung: 280 Menschen
Gesamt: 1227 Menschen

Dokumentation. Mitarbeit. Dank. Literatur.
01.01.2006
Zur Entstehung dieser Detailseite:

Bei der Beschäftigung mit der "Geschichte von Hammer" kam ich (Bernd Tesch) seit Ende 2005 nicht wesentlich weiter. Daraufhin kam ich auf die Idee, zum besseren Verständnis der Vorgänge hier, die Chroniken der Nachbarorte im Rurtal und der näheren Umgebung nachzulesen. Zu meinem ganz grossen Erstaunen fand ich, dass im Internet zwar "fast" jedes Dorf hier eine website-Adresse hat, diese aber vorwiegend NUR zu gewerblichen / touristischen Zwecken genutzt wird. Bei einigen wesbites gibt es einige wenige Sätze zu der Geschichte, aber auch nirgendwo eine tiefergehende / komplette Seite. Bei den meisten dieser websites aber gibt es nicht einmal diese wenigen Sätze.
Meine Versuche, die "Fachleute der Geschichte des Ortes" in den einzelnen Dörfern zu finden, wurden immer aufwendiger. Aber führten oft zu interessanten Gesprächen. Leider aber auch zu den Ergebnissen, dass in so gut wie keinem Ort die "Geschichte von Beginn bis Heute" aktuell aufgeschrieben ist. Weder in einem Aufsatz noch im Internet. In wenigen Büchern gibt es Teilbeiträge bis zum Erscheinungsjahr des Buches.
Es gibt also noch viel zu tun ! Ich freue mich über jeden Beitrag und Baustein. Wesentliche Beiträge werden selbstverständlich mit Namen versehen
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03.04.2007
Armin und Gretel Bock in Rurberg zeigten uns erstmalig das Buch Dorfchronik von Rurberg..

Bitte bei Bernd Tesch melden, wer hier etwas hinzufügen könnte.

Detailseite der website: http://www.hammer-eifel.de von
Copyright: Bernd Tesch

26.03.2008 Letzte Bearbeitung