Jülich (Gulich)

Geschichte: Chronik von Jülich

Die Rur (Rura, Roire, Ru, Roer, Rohr, Ruhr, Rur) in der Eifel hat eine lange Geschichte. Und viele Schreibweisen gehabt / oder noch. Die heutige gültige ist "Rur".

Die Rur enspringt in Surbrodt (in Belgien im Hohen Venn, Höhe 685 m), fließt über Hammer (in Deutschland im Rurtal, 330 m) und endet nach 135 km in Roermond (Rumundt, 26 m) in die Maas.

1548-1559
Die Rur wurde als Schiffahrtsweg und als Floßweg benutzt. 1548 .01.31 ist ein Schiff mit 48 Tonnen Häringen und anderen Waren, gezogen von zwei Pferden, in Jülich angekommen. Vom Jahre 1560 aber an hat man mangels Wassermangel nicht mehr bis zu dieser Stadt fahren können (Kaltenbach. 1850).

1559.05.04
Der Schulheiß von Jülich, Peter Rohmer, berichtet an den Rentmeister der Stadt Köln über einen Korbmacher Winand, der die Rur von Roermond bis Jülich schiffbar machen wollte: "...er wolde die Roire von Rumundt, das die schiff zu Gulich komen solten (an der Roiren, uf der Roiren fur)" (Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins, 7. Band. S.301).

1798
Die Franzosen gründen das "Département de la Roer". Damit wird der gebräuchliche niederländische Name Roer amtlich eingeführt.


21.06.2005 Dank an Martina Sperling. Kalterherberg für Literatur Conrads (1988) und Eifeldom.

LIteratur:
Conrads
, Josef. Das Venndorf Kalterherberg mit dem Kloster Reichenstein. Verlag Volk in Aachen. 1938.
Conrads, Josef. Das Venndorf Kalterherberg mit dem Kloster Reichenstein. Verlag Volk in Aachen. 1938. Unveränderter Nachdruck. Mit Textkommentar von Dr. Elmar Neuß. Verlag Einhard. Aachen. 1988. Gesamtherstellung Weiss-Druck-Verlag. Monschau-Imgenbroich.
Kaltenbach. Regierungsbezirk Aachen. 1850.
Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins, 7. Band. S.301)

01.01.2006 Zur Entstehung dieser Detailseite:
Bei der Beschäftigung mit der "Geschichte von Hammer" kam ich (Bernd Tesch) seit Ende 2005 nicht wesentlich weiter. Daraufhin kam ich auf die Idee, zum besseren Verständnis der Vorgänge hier, die Chroniken der Nachbarorte im Rurtal und der näheren Umgebung nachzulesen. Zu meinem ganz grossen Erstaunen fand ich, dass im Internet zwar "fast" jedes Dorf hier eine website-Adresse hat, diese aber vorwiegend NUR zu gewerblichen / touristischen Zwecken genutzt wird. Bei einigen wesbites gibt es einige wenige Sätze zu der Geschichte, aber auch nirgendwo eine tiefergehende / komplette Seite. Bei den meisten dieser websites aber gibt es nicht einmal diese wenigen Sätze.
Meine Versuche, die "Fachleute der Geschichte des Ortes" in den einzelnen Dörfern zu finden, wurden immer aufwendiger. Aber führten oft zu interessanten Gesprächen. Leider aber auch zu den Ergebnissen, dass in so gut wie keinem Ort die "Geschichte von Beginn bis Heute" aktuell aufgeschrieben ist. Weder in einem Aufsatz noch im Internet. In wenigen Büchern gibt es Teilbeiträge bis zum Erscheinungsjahr des Buches.

Es gibt also noch viel zu tun ! Ich freue mich über jeden Beitrag und Baustein. Wesentliche Beiträge werden selbstverständlich mit Namen versehen.

Bitte bei Bernd Tesch melden, wer hier etwas hinzufügen könnte.

Detailseite der website: http://www.hammer-eifel.de von
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