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Letzte Bearbeitung durch B.T.: 06.03.2012
You find us in the wilderness of the EIFEL in the village Hammer in the west of Germany near the border of Belgium !
Geschichte der Häuser und Menschen von Hammer
Grünentalstrasse 31
Hausname: "TukuTuku" (= Motorrad in der afrikanischen Sprache Lingala).
Hausalter : 2003
Hauserbauer: Patricia Govers-Tesch und Bernd Tesch durch Alfred R.
Derzeitige Eigentümer Patricia Govers-Tesch (28.06.1956) und Bernd Tesch (20.08.1941)

"Hammerhütte". Foto:
B.T. Winter 2003 / 04. Unten rechts die Rur
1821
Zwecks
Erhebung von Steuern bei Besitz werden erste genauen Karten durch die Preussen auch von Hammer angefertigt.
1821.10.
Erste "Gemeinde-Kharte" der Gemeinde Eicherscheidt
Regierungsbezirk Aachen
Landkreis
Montijoie
Bürgermeisterei Eicherscheid Maßstab
1:10.000
Diese umfaßt die Flure:
Flur A genannt: Hammer. Flur B genannt:
Holderknipp. Flur C genannt: Belgenbach. Flur D genannt: Eicherscheidt. Flur E genannt:
Bremersbach. Flur F genannt: Teufelslei.
Auf dieser Karte ist verzeichnet, daß
es eine Anlage B für Hammer gibt.1821
Anlage
B. ist im Masstab 1: 1250.
Auf dieser Karte sind im Bereich des heutigen Tesch-Hauses
andere Besitzverhältnisse angegeben. Im wesentlichen gehen die heutigen Flurstücke
114 + 119 aus den früheren Flurstücken 126 /1 und 126 /2 hervor.
1826
Roedig,
Hubert wohnhaft in Hammer. Erster Besitzeintrag von 126 / 2
Roedig, Peter wohnhaft
in Hammer. Erster Besitzeintrag von 127
Lauscher, Hubert (vermutlich Matthias
Hubert) wohnhaft in Hammer (vermutlich Rurstr. 23). Erster Besitzeintrag von 128
(+ D)
1852
Unter
Artikel 228 = Besitz von Hubert Roedig steht, daß 126/2 veräußert
wurde an Art. 474 = Besitz von Martin Jansen. Breuer,
Qurin, Ackerer, Witwe Anna Maria (geb. Huppertz)
1953 Johann
Wald
., und
1970 Jansen, Josef, Ehefrau (?) Gertrud
(geb. Breuer) alle wohnhaft in Hammer
1920
Hammer in ca. 1920. Postkarte der Gastwirtschaft Bongard oben rechts eingeklinkt.
Es ist das einzige mir bekannte Foto wo der Mühlbach, die Mühle und der alte Feldweg zwischen Rur und Mühle noch zu sehen ist.
Oben links sieht man noch die alte Strasse von Hammer nach Eicherscheid.
Links unten endet ein Feldwegteil an der Rur. Heute ist dort ungefähr der "Wendehammer" der Strasse "Am Hammerwerk". Ein paar Meter weiter nach oben fliesst der Mühlbach von links nach rechts ins Bild. Und macht dann eine Kurve. Genau dieser ehemalige Mühlbach ist unsere heutige Grundstücksgrenze.
1963
Franz Löhr und Witwe Josefine (geb. Förster, Landwirtin), wohnhaft
in Rohren
1959
Flurstück 119 ab 1959 : 1894
Grundstücksänderung des Artikel 131 (?)
512 / 126 wurde zu zwei neuen
Parzellen 515/126 (78, 63 Fuß) und 513/126 (20,78 Fuß)
vor
1955
Margarethe Scharnig (Lehrerin, geb. 14.10.1899, gest. 1971), unverheiratet,
Rektorin an einer Stolberger Schule.
Peter Scharnig (Werkschutzleiter, geb.
26.06.1904, gest. 1983), Bruder der Margarethe, beschäftigt beim Eschweiler
Bergwerksverein als Werkschutzleiter. Beide kaufen von Richard und Josefine (Finchen) Jansen aus Hammer das Grundstück Grünentalstr. 31.
1955
Das
Holz-Häuschen wurde zum Zwecke eines Wochenendhauses gebaut von den Geschwistern Margarethe
und Peter Scharnig.

"Wochenendhaus
Scharnig" ca. > 1955 . Foto: Vermutlich Margarethe und Peter Scharnig.
Archiv Dr. Rainer Kummer / B.T.
Beide sind mittlerweile lange Jahre verstorben,
allerdings lebt am 29.07.2002 die Ehefrau von Peter Scharnig, Käthe Scharnig (geb. ca. 1906, in 2002 im Altersheim) noch.
Bruder Peter noch eine Schwester, aber nicht Kähte sondern Gertrud geb. Scharnig verh. Nier, meine Oma. Diese Gertrud war die Mutter von Elisabeth Sundarp, Hans-Georg Nier und Käthe Kummer
Dr. Rainer Kummer hat 29.07.2002 überprüft, daß keine Baupläne existieren. Allerdings weiß
er aus der Erinnerung, dass das Häuschen zunächst ohne die kleine Küche
gebaut worden ist. Diese wurde erst nachträglich angebaut.
Die frühere
Wiese, die heute als solche nicht mehr erkennbar ist (ungefähr wo der Weg
vom heutigen Tesch-Grundstück war, den W. aus ihrem Tor zur Strasse hin benutzen)
ist später hinzugekauft worden. Die Wiese gehörte auch der Familie Hans-Herman-Josef
Jansen. Diese wohnten früher neben diesem Grundstück befindlichen Campingplatz. Das Wohnhaus der Frau Jansen (Haus 32 früher) ist heute noch da. Rainer Kummer hat dort Fußball gespielt und wo früher eine Wiese war: Heute Tesch-Zufahrt zur Garage. Das
Wochenendhaus wurde während der ganzen Zeit neben der Nutzung durch Margarethe
und Peter Scharnig von einer grösseren Zahl von Verwandten der beiden genutzt
(Kinder hatten weder Peter Scharnig und Frau, noch Frau Margarethe Scharnig): Familie
Otto und Frau Käthe Kummer (geb. Nier), Kinder Monika und Rainer,
Bruder Peter noch eine Schwester, aber nicht Kähte sondern Gertrud geb. Scharnig verh. Nier. Diese Gertrud war die Mutter von Elisabeth Sundarp, Hans-Georg Nier und Käthe Kummer
Familie
Hans-Georg und Frau Therese Nier, Kinder Ute und Gerti
Familie Wilhelm mit
Frau Elisabeth Sundarp (geb. Nier), Kinder Silvia und Norbert. Die
Geschwister Margarethe und Peter Scharnig hatten keine Kinder. Die drei Familien
waren als Nichten und Neffen die nächst gelegenen Verwandten von Frau Margarethe
Scharnig. Diese Margarethe Scharnig hatte eine Schwester Käthe (geb. Scharnig), deren Sohn Hans-Georg war.
(unverständlich, da hier zwei Frauen als
Mutter genannt werden: Die Mutter von Hans-Georg, Käthe und Elisabeth war
eine geborene Scharnig, also die Schwester von Margarethe und Peter Scharnig).
Nach
dem Tod von Frau Margarethe Scharing wurde ihr Besitzanteil teilweise an ihren
Bruder Peter, teilweise an ihre Grossnichten und Grossneffen, also die oben angeführten
Kinder Monika, Rainer, Ute, Gerti, Silvia und Norbert vererbt. Die Kinder waren
zu diesem Zeitpunkt noch unmündig, deshalb sind deren Eltern eingetragen.Im
Anschluss an den Verkauf war das Häuschen wohl nie wieder einer "richtigen"
Nutzung zugeführt, jedenfalls haben wir bei unseren sporadischen Sonntagsausflügen
nach Hammer nie etwas in dieser Richtung bemerkt, sagt Dr. Rainer Kummer in 2002. Aufzeichnungen
aus Grundbuchamt:
1965.06.08
Margarete Scharnig (Lehrerin, geb. 14.10.1899,
wohnhaft in Eschweiler, Stolbergerstr. 66) - zu einhalb Anteil
Peter Scharnig (Werkschutzleiter, geb. 26.06.1904) - zu einhalb Anteil
Käthe (Katharina)
Scharnig (Ehefrau von Peter, geb. Rönsgen, 03.12.1906) wohnhaft in Eschweiler,
Stolberger Stras-se 66 - je zu einviertel
(zusätzliche Daten aus Eigentümernachweis:
Nr. des Liegenschafstamtes 1288. Grundbuchband 35. Blatt 1273. 0227)
1973.08.28.
Den
Hälfteanteil der Margarete Scharnig auf die nachfolgenden Genannten aufgrund
eröffneten Erbvertrages vom 10.03.1964
Frau Wilhelm Sundarp (Elisabeth,
geb. Nier, wohnhaft in Dürwiss, Bonifatiusstrasse 10)
Frau Otto Kummer
( Käthe, geb. Nier, wohnhaft in Dürwiss, Bonifatiusstrasse 14)
Hans-Georg
Nier (Elektriker, wohnhaft in Dürwiss, Hans-Böcklerstr. 2)
in Erbengemeninschaft
zu einhalb Anteil - einviertel.
1980.01.15
In
1980 haben Otto und Frau Käthe Scharnig in Übereinstimmung mit ihren
Kindern sowie Herrn Peter Scharnig und Frau Käthe das Anwesen verkauft.
Die
sechs Inhaber verkaufen das an Architekt Große-Wächter für DM
100.000 je zu 50 %
Hubert Große-Wächter (Architekt, geb. 03.05.1926,
in 2002 bereits verstorben)
Liselotte Große-Wächter (Geb. Conin,
Hausfrau, geb. 12.06.1925, wohnhaft in Friesenrath)
1980-1984
ca.
Ein Herr Kreutz (Sohn einer spanischen Mutter und eines deutschen Vaters, gewohnt in Stolbergerstraße in Aachen, Sohn Robert Kreutz, Jugendfreund von Dietmar Hames)). Irgendjemand hat mit Motorrad YAMAHA XT 500 Sparkasse in Strasse Eicherscheid in Eicherscheid von hier aus überfallen.
1982-1986
Norbert Sundarp und seine Frau ?? mit ihren vier Kindern ??? haben das Haus in der Zeit 1982-1986 genutzt. So wie früher, obwohl sie nicht mehr Eigentümer waren. Die Verwalterin des Grundstückes 31, Frau Radioka Reichenbach suchte damals jemand, der sich um das Haus kümmerte.
Fast 12 Jahre kein Laub gefegt, Kandels verstopft, Schimmel innen, kein Licht mehr am Haus, Rodearbeiten, Dachziegel austauschen usw. usw. Dornröschenschlaf), dies hat den ganzen ersten Sommer in Anspruch genommen. Weil Norberts Kinder nach 1986 anfingen zu studieren, haben Sundarp schliesslich das Grundstück 31 doch nicht gekauft.
1984/5
Der „mißratene Sohn Franz-Josef „Männlein L. “" von Herrn L. hat sporadisch unerkannt in der Hütte gewohnt. Im Hammerwerk soll er eine Einbruchserie in 5 Häusern durchgeführt haben. Er hat mit einem Italiener eine Sparkasse überfallen.
1985.05.20
Gemäß
Zuschlag vom 27.02.1985 erhält Zarka Marasovic (Arbeiterin, Aachen) die laufende
Nr. 3, 4, 5. Für ca. DM 75,000.
1998

Bernd und Patricia Tesch in 1998.
In dieser Zeit wohnten wir noch gemeinsam in Zweifall, Zur Fernischt auf 64 qm inklusive meinem Büro.
Patricia wollte gerne in eine größere Wohnung mit einem eigenen Raum. Und am Liebsten hätte sie ein eigenes Haus. So
machten wir uns viele Jahre "locker" auf die Suche. Und fanden bei einer Motorrad-Tour in Hammer die Telefon-Nummer eines Maklers. Das Grundstück war so zugewancsen, dass wir den Eingang nicht finden konnten.
2001.07.03
Auf
dem Wege zum Grundstück macht Patti im Auto erstmalig die Aussage: "Es
ist so aufregend als wenn man heiratet". Daraufhin gebe ich ihr einen Kuß
und sage: "Jetzt sind wir verheiratet". Einen Tag später sagt sie
so nebenbei: "Inoffiziell sind wir jetzt verheiratet". Richtig heiraten
wir erst am 05.04.2002.
2001.08.30
Baugenehmigung für Patricia Govers-Tesch und Bernd Tesch durch die Stadt Aachen, Herrn Paustenbach,
für Grünentalstr. 31 erteilt.2002.10.16
Nach 46 Tagen Bauzeit setzen 9 liebe Leute 1249 Dachziegel auf das Pultdach unser Holzhaus. Damit ist das Dach dicht !
2001.12.27
Frau Radoika Reichenbach verkauft uns mit Notarvollmacht von Zarka Marasovic (Geb. ca. 1920-25. Gest. 04.2000 in Croatien. Einzger Sohn wohnt 20 km von Split über einen Berg im Ort Dugopollje) ca. 2.100 qm Hanglage an Patricia Govers und Bernd Tesch. Diese sind im Grundbuch eingetragen als Eigentümer Grünentalstr. 31 am 2002.06.08.
Dr. Rainer Kummer und seine Frau Silvia besuchen uns einfach so und Rainer erzählt, daß er früher hier gespielt hat. Er hat dankenswerterweise viele Details oben beigefügt.
2003.04.26
Umzug von Patricia Govers-Tesch und Bernd Tesch
von 52224 Stolberg-Zweifall,
Zur Fernsicht 18 nach 52152 Simmerath-Hammer, Grünentalstr. 31 mit 17 Helfern.2003.05.06
Patricia Govers-Tesch und Bernd Tesch sind angemeldet als "Hammer"-Bewohner.
2004
2004.04.18

Bernd und Patricia Tesch. Foto Prof. Dr. Werner Bausenhard zu Besuch bei uns.
2005.02.08
Die Sonne kommt erstmalig ganz über den Berg bei Tesch in Hammer. Die Ureinwohner nennen diese Gegend "Kleinsibirien", weil die Sonne 2-4 Monate fehlt.
2005.02.20

Foto: B.Tesch 20.02.2005. Die berühmte Behelfsbrücke, die vorher in Mostard aufgebaut war, hier nun über die Rur. Im Hintergrund das Tesch-Haus Grünentalstr. 31. Inzwischen existiert die Brücke nicht mehr.
2005.11.05
Die Sonne kommt das letzte Mal über den Berg im Süden unseres Hause. Ca. 08.02.2006 müßte sie erstmalig wieder auf unser Haus scheinen. "Jupp" Krumbeck erzählt mir, dass der Volksmund hier diese Gegend , die im Herbst / Winter im Schatten liegt, auch "Klein-Sibirien" nennen.
2006.01.30
Noch wenige Tage, dann kommt die Sonne wieder über dene Berg zu uns: Ca. 05.02.2006
2006.05.
Ginster wird als die Charakterpflanze der Eifel und als Eifel-Gold bezeichnet. Sie hat sich bei unserem oberen Hang vor der Haustür durch mehrere Büsche von alleine angesiedelt und wunderschön lange gelb geblüht.
2006.06.18
Wir haben jetzt wieder einige Pflänzchen Hainbuchen aus der EIFEL mitgebracht und vorne an der Strasse angeplanzt. Ich bin gespannt, wieviele Jahre es dauert bis eine Hecke kommt. Erstmalig habe ich auch einen Fichtenstamm genommen, diesen mit der Kettensäge etwas ausgehölt und dort eine Farne aus dem Wald reingesetzt. Das hatte ich gestern bei der "Mühle" vor "Gut Reichenstein" erstmalig gesehen.
Während ich im Jahr 2005 wohl 600 Nacktschnecken alleine bei uns auf der Terrasse fangen und durch Salzwasser beseitigen mußte, sind es in 2006 nicht mehr als 150 bisher. Mir ist noch nicht klar, ob dieses das Ergebnis meiner Jagd in 2005 ist oder der kalte Winter oder Beides dafür verantwortlich ist.
2006.Juli
Unteren Hang begradigt und abgestützt. In ca. 14 Tagen habe ich im Wesentlichen alleine ca. 10 Tonnen Steine bewegt, um den unteren Hang zur Garage abzustützen. Die Steine stammen alle von unserem Gelände, besonders von der diesjährigen Anlage der Kanalisation auf unserem Gelände und dem Aushub der Garage in 2004.
2007
Der gesamte Winter 2006 / 2007 in Hammer war extrem milde. So gut wie kaum Schnee und nur ab und zu geringe Nachtfröste. DAS im Gegensatz zu dem langen, sehr kalten und schneereichen Winter 2005 / 2006.
Vom 06.01.-26.01.2007 sind wir mit unserem Jeepi (Bj. 1994. Mit 113.000 km seit August 2006 gekauft) 5.900 km nach N-Spanien und Portugal gereist. Dort haben wir zwar meistens draussen im Zelt geschlafen (bis -4°C nachts), aber wir hatten tags 15-21°C.
2007.02.05
Die Sonne kommt erstmalig über den Berg ins Rurtal zu unserem Haus. Jeden Tag ein wenig mehr. Eine Woche später sitzen wir schon draussen auf unserer Terrasse für 15 Minuten in der Sonne !
Die Schneeglöckchen blühen seit ca. 10.02.2007 natürlich zuerst bei uns im Garten. ca. 14.02.07 folgen die ersten gelben Krokusse !
Es ist so schön hier im Rurtal !
2007.09.15
Der April war ein Sonnen-Monat ! Aber der Sommer war nicht besonders sonnig. Dafür hat der beginnende Herbst ein paar dezent-sonnige Tage mit nicht zu grellen Schatten für Luft-Fotos von unserem Holzhaus. Horst Steffens aus Mützenich (nun Höfen) hat aus seiner Anfangsidee, von seinem eigenen Haus ein preiswertes Luft-Foto zu haben, mehr ein Hobby gemacht - statt grosses Geld zu verdienen. Für € 75,00 (Ein Flugzeugfoto kostet €750,00) kann man eine Serie von Luft-Fotos aus 15 m Höhe von seinem Haus machen lassen: www.luft-foto.com
2007.09.15 Pattis und Bernds "Holzhuette Westseite". Foto Horst Steffens (C)

2007.09.15 Pattis und Bernds "Holzhuette Suedseite". Foto Horst Steffens (C)

2008.08.08. Hammer. Gruenentalstrasse 31vom gegenüberliegenden Berg aus. Zuerst der Fluss Rur. Foto B.T.
2008
10.02.2008 Erste Sonne bei Tesch in "Kleinsibirien" von Hammer
Der Ur-Hammerer "Jupp" Krumbeck erzählte B.T. im Februar 2005, dass der westliche Teil von Hammer "Kleinsibirien" im Volksmund heißt, weil er hinter dem großen Berg im Norden liegt und daher 2-4 Monate keine Sonne bekommt.
23.04.2008 Amtliche Becheiningung über die abschliessende Fertigstellung des Bauvorhabens Grünentalstrasse 31.
24.-26.04.2008 "50.Tesch-Globetrotter-Treffen" mit > 300 Teilnehmern in Malmedy / Belgien
Schönstes Wetter-Wochenende in Hammer und Umgebung bisher in 2008.
29.09.2008 Die Eichenblätter färben sich herbstlich. Wunderschön anzusehen.
2009
16.05.2009 Grünental und Anne
Jetzt wissen wir auch, warum ein Teil unseres Rurtales seit je her "Grünenthal" heißt: Im Frühjahr besonders "brüllt" es nur so von grün hier. Schön, dass "Anne" Ratschke noch hier war. Sie war ab 1941 in Prenzlau von meinem Alter 8 Monate bis zu 8 Jahren in Elsfleth mein Kindermädchen. Und hat sich wie eine Mutter immer um mich gekümmert. Am 14.05.2005 starb sie mit 86. Und bleibt unvergessen.
2010

05.02.2010 Hammer. Gruenentalstrasse 31. Blick aus dem Haus auf die Rur.

05.02.2010 Hammer. Gruenentalstrasse 31. Blick von oben von der Gruenentalstrasse 31.
2011
Sa, 20.08.2011, 70. Geburtstagsfeier von Bernd Tesch hier auf dem Grundstück mit 163 Gästen.
Für Korrekturen, Ergänzungen und Hinweise bn ich sehr dankbar.
Copyright (C) Bernd Tesch, Übernahme von Daten, Texten, Abbildungen und Texten nur nach schriftlicher Genehmigung.
An dieser Seite haben mitgearbeitet:
Maria Tollhausen (Hammer).
Magret Idon (Hammer).
Dr. Rainer Kummer.
Norbert Sundarp (Aachen)
Bernd Tesch (Hammer)
Hallo Herr Tesch, schon einmal, vor ca. einem guten Jahr, hatten wir Kontakt. Ich bin der Norbert Sundarp, Großneffe der Margarethe und Peter Scharnig.
Meine Eltern sind Wilhelm und Elisabeth Sundarp geb. Nier.
Sie erlauben mir ein paar Richtigstellungen und Ergänzungen zu Ihren Ausführungen
Das Grundstück wurde von meiner ledigen Großtante Margarethe Scharnig erworben (nicht von Peter, dieser war nur Nutznießer) und zwar von den Bauersleuten Richard und Josefine (Finchen) Jansen, wohnhaft direkt in der Verlängerung zur ehemaligen unteren kleineren Wiese.
Diesen Eheleuten gehörte fast das gesamte Land (Wiesen) vom Wendehammer bis zum damaligen "Münzenberghaus". Gegen über liegt noch heute an der Rur gelegen ein alter Bauernhof, deren Besitzer damals (60´ger Jahre) eine Familie Lauscher mit vielen Kindern war.
Diese verkauften damals und zogen an den Niederrhein (ist mir noch gut in Erinnerung, da ich mich damals als 14-jähriger in einer der Töchter verliebt hatte).
So nun wieder zu uns: Das Ehepaar Jansen hatte einen Sohn, nämich diesen Herman-Josef, der vor ein paar Jahren noch recht jung verstorben ist. Ihm gehörte letztendlich nichts´s mehr, da ... na ja. Meine Großtante hatte neben ihrem Bruder Peter noch eine Schwester, aber nicht Kähte sondern Gertrud geb. Scharnig verh. Nier, meine Oma. Diese Gertrud war die Mutter von Elisabeth Sundarp, Hans-Georg Nier und Käthe Kummer.
Es ist nicht richtig, dass das Häuschen nie wieder in "richtiger" Nutzung war. Ich selbst habe mit meiner Frau und meinen vier Kindern das Haus in der Zeit 1982-1986 genutzt, so wie früher, obwohl wir nicht mehr Eigentümer waren.
Dies kam so: Ich bin Bediensteter der Stadt Aachen und ich bediente im Frühjahr 2002 eine ältere Dame, die mir bekannt vor kam. Es stellte sich heraus, dass dies Fräulein Franziska (Franzi) Mostert war, die mich schon als Knirps aus Hammer kannte. Franzi war ledig und hatte mit ihren Eltern ebenfalls sehr früh, noch vor uns, ein Wochenendhaus in Hammer und zwar das Rot-Schwarze Holzhäuschen über uns. Franzi berichtete mir, dass die jetzige Eigentümerin durch ihre Nichte, Radoika, jemanden suche, der sich um das "Anwesen" kümmern würde, da Herman-Josef Jansen dies zwar tuen sollte, aber außer Geld zu kassieren er dies nicht tat. Also haben wir uns kurzum darum bemüht. Wir verpflichteten uns, alles wieder auf Vordermann zu bringen (Fast 12 Jahre kein Laub gefegt, Kandels verstopft, Schimmel innen, kein Licht mehr ans Haus, Rodearbeiten, Dachziegel austauschen usw. usw. Dornröschenschlaf), dies hat den ganzen ersten Sommer in Anspruch genommen. In Gegenleistung brauchten wir ausser unseren Wasser und Stromverbrauch nicht´s zu bezahlen. Als wir dann 2006 in unser eigenes Haus zogen, wurde uns dies zu viel und wir gaben es wieder ab. Hinzu kamen bauliche Auflagen (Sickergrube usw.) Auch hatten wir seinerzeit geboten, hätten auch den Zuschlag erhalten, sind aber abgesprungen, da zwei unserer Kinder zu studieren begannen und es dann doch finanziell etwas knapp geworden wäre. Noch bis heute bin ich regelmäßig dort oder in direkter Umgebung und das Frühstück in Widdau bei Birgitt ist umwerfend. Anschließend streife ich dann mit meinem Hund stundenlang durch die Hochwälder. Wehmut habe ich, wenn ich den Wendehammer betrete. Noch letzlich habe ich auf dem gegenüberliegenden Stein in der Rur gesessen und meine Zeitung gelesen. So, nun genug. Ich hoffe, dass ich nicht zu sehr übergesprudelt bin. Bis bald mal Norbert Sundarp Übrigens. Ich bin leidenschaftlicher Naturbeobachter und Jäger (nicht Schießer) und diese Passion hat mir Opa Krumbeck, damals Förster, vermittelt. Herzliche Grüße Norbert Sundarp
19.07.2010 Text unten zuerst mit Norbert vor Ort hier besprechen. Danach erst oben einarbeiten.
Hallo lieber Bernd Tesch, danke für die Mail. Noch gestern (Sonntag, 18.07.) war ich in Hammer, aber bei euch war alles ausgeflogen, schade. Zur Ergänzung bzw. Richtigstellung hier einige Anmerkungen von mir: Ich selbst besitze keine Fotos mehr aus meiner Vergangenheit, weder von meiner eigenen Familie noch aus der Zeit davor. Hierfür gibt es einen ganz einfachen Grund. Nach 35 Ehejahren hat mich meine Ehefrau ohne Vorankündigung von jetzt auf gleich verlassen um sich "neu auszurichten". Sie hat unsere wunderschöne Familie (4 erwachsene Kinder) kaputt gemacht und hat mit allem/allen gebrochen, was nur das Zeug hält. Unverständlich?! Aus meiner Verbitterung und Verletztheit heraus habe ich für mich entschieden, dass ich mit der Vergangenheit nicht´s mehr zu tu´n haben möchte. Dazu gehört auch, dass außer meinem Passfoto es keine Bilder mehr in meinem Besitz gibt. Zudem ist es tatsächlich so, dass aus diesen Zeiten des Wochenendhauses in Hammer es tatsächlich kaum Bilder gibt. Die wenigen Bilder die es gab oder vielleicht noch gibt, sind oder waren im Besitzt meiner Großtanten. Hier nochmals die Zuordnung der einzelnen Personen: Eheleute Peter (+) und Käthe Scharnig (vor 5 Jahren im Altenheim verstorben), Miteigentümer des Wochenendhauses und meine (auch von R. Kummer) Großonkel/tante. Margarethe Scharnig (+), ledig, Lehrerin und Mitteigentümerin des Wochenendhauses und Schwester von Peter Scharnig, meine Großtante. Gertrud Nier (+), Schwester von Peter und Margarethe Scharnig, meine und Rainers Oma, Mutter von 3 Kindern, nämlich: Elisabeth verheiratet mit Wilhelm Sundarp (+), meine Eltern Hans-Georg Nier und Therese, mein/e Onkel/Tante Katharina und Otto Kummer (+), Eltern von Rainer Kummer und mein Onkel und meine Tante. Oft werden die beiden Katharinas/Käthe verwechselt/vertauscht. Die eine Käthe war mit Peter verheiratet und nicht Lehrerin sondern Hausfrau ohne Kinder und meine Großtante. Die andere Käthe ist auch nicht Lehrerin sondern Hausfrau und Mutter von Rainer Kummer und meine Tante (Schwester meiner Mutter). Die Zarka Marasovic kenne ich nur vom Namen durch diese Radoika, die wohl die Nichte ist. Schon in den 80-igern habe ich durch die mir von Radoika vorgetragenen Verbindungen und familiären Verhältnisse/Konstellationen nicht durchgeblickt. Nur so viel: Radoika ist von einem Prof. Reichenbach geschieden worden. Diesem hat wohl Hammer letztendlich gehört, nach dem dieser aus einer Zwangsversteigerung Hammer von dem Architekten Große-Wächter (war Käufer unserer Familie in den 70-igern) erworben hatte..
20.07.2010 Laut Radoika hat das Grundstück nie Prof. Reichenbach gehört.