



Links:
www.eifelverein.de/einruhr_erkensruhr Eine Seite über den Ort und seine Eifelmitglieder.
www.einruhr.de Eine Seite über die mehr wirtschaftlichen Belange des Ortes Einruhr.
www.einruhr.com Eine ansprechende Seite über den Ort seit Juli 2007 von P. Gabriele von Schadewitz
www.sv-ee.de Sport-Verein von Einruhr / Erkensruhr. Die website wurde erstellt von Thomas Schütt ab Juli 2006
Im Volksmund der umliegenden Dörfer heissen die Einruhrer auch "Breibobelen"
Geschichte von Einruhr. Chronik von Einruhr und Pleushütte (erstmalig erwähnt 1551)
vor 380 Millionen
Die Eifel war noch ein Meer. Die wohl ersten ersten Tierfunde in der Eifel. Z.B. Korallen. Laut Marietta Schmitz am 11.04.2007 kennt sie heute noch Fundorte. Marietta besitzt eine kleine Sammlung versteinerter Tiere.
vor 370 mio years
Out of fishes the first amphibien developed by getting legs. They discovered the mud-land.
vor 170 mio years
The One-Piece-Continent Pangea (surrounded by the ocean called Panthalassa) on earth so far separated in two big blocks. The northern part was called Laurasis and included N-America,
vor 150 mio years
First animals discovered the land (carbs = Pfeilschwanzkrebse). The big "Dinosaurier" developed.
135 Millionen Jahre
Trennung des ersten Gesamtkontinentes Pangea in den Nordteil Laurasia und den Südteil Gondwana.
65 Millionen Jahre
Nordamerika und Eurasien hängen noch zusammen, driften aber an den heutigen Alpen auseinander.
Südamerika trennt sich von Afrika.
Die Antarktis ist zum größten Teil an ihrer heutigen Position doch Australien hängt noch an ihr.
Indien hat sich von Afrika gelöst und bewegt sich auf Eurasien zu.
Theorie: In insgesamt weiteren 500 Millionen Jahren könnte sich der Großteil der Landmasse unserer Erde aufgrund von Kontinentaldriften wieder zum Superkontinent "Pangea Ultima" zusammenschieben
An asteroid killed all Dinosaurier. The Dinosaurier have been in some continents.
From the southern part on earth (called Gondwanaland) Africa and
50 mio years ago
Das Devon ist eine geologische Formation des Paläozoikums und umfasst den Zeitraum um 50 Mio Jahre.
Die EIFEL ist als ein Teil des Rheinischen Schiefergebirges im Zeitalter des Devon geprägt. Das Hohe Venn ist die höchste Erhebung. Der Boden besteht aus Grauwacken, Quarziten, Tonschiefer, Mergeln, Kalksteinen, Dolomiten und verschiedenen Eruptivgesteinen.
Mit 100 Mio - 1 Mio wird der Zeitraum der "Erdgeschichte" im Lexikon angegeben, wo sich das Leben besonders entwickelt. Das Paläozoikum ist der Zeitraum von 100 Mio - inklusive 45 Mio Jahre.
Früheste Zeichen von Tieren in der Eifel: In (oder nach ?) der Zeit der Vulkanausbrüche gab es in der Eifel eine reiche und Fauna und Flora.
In der Eckfelder Maar bei Manderscheid in der Vulkaneifel fand man ein Skelett des Urpferdes (voigti Propalaeotherium) mit den Abmassen 35-40 cm Schulterhöhe und ca. 70 cm Gesamtlänge.
vor 300.000 Jahren
Frühe Zeichen von Tieren in der Eifel: In Rurberg fand man Unterschenkelknochen des "Rurberger Wildpferdes (Equus caballus)". Es hatte schon die Größe eines Ponys..
vor 25.000
Der
"homo sapiens" existierte in Europa.
vor 0
"Die Römer kannten schon das Rur-Tal, und sie werden es nicht als erste entdeckt haben.", meint Raimund Schumacher.
Zur Römerzeit führte eine Straße, aus den westlichen Regionen kommend, über das Venn von Konzen kommend an Simmerath vorbei über Kesternich nach Einruhr zur Heilsteinquelle. In Einruhr weiter durch eine Furt bei der Einmündung der Erkensruhr in die Rur. Und weiter in das Rheingebiet.
Wann die erste Brücke dort errichtet wurde, ist B.T. nicht bekannt. Bekannt aber ist, dass es eine Uferauflager aus Steinen gab, über die eine Holzbrücke führte. Nach einem grossen Hochwasser der Rur suchte sich diese ein neues Flussbett auf der anderen Talseite. In diesem Zusammenhang gab es die Brücke dann nicht mehr.
An dieser Brücke soll es im Mittelalter eine Tafel gegeben haben mit der Aufschrift "Auff der Ruhren zu St. Niclaesbruck" 1679. Der heilige Nicolaus ist der Schutzpatron gegen Hochwasser. Diese Tafel ist jetzt an der Kirche in Einruhr über dem Eingang eingemauert.
400 - 200 v. Chr.
Die Germanen dehnten sich nach Süden aus und vertrieben allmählich die Kelten, die über den Rhein auswichen und Gallien, Oberitalien, Spanien, England, Irland eroberten. Zur Zeit der Römer hier waren sie in Belgien, Frankreich, Spanien.
Die Gottesmutter der Kelten "Brigida" wurden in christlichen Zeiten zur "St. Brigitta". Sie ist bis heute noch in Erinnerung und wird in Einruhr noch verehrt.
0-200 nach Chr.
Zahlreiche archäologische Funde bezeugen eine erste umfangreiche Erschließung des hiesigen Raumes "Simmerath" durch die Römer im 2. u. 3. Jhdt.
Erinnerungen der Menschen gehen weiter durch mundardliche Worte, Straßen und Flurbezeichnungen in Einruhr, z. B.: "Auf dem Römer" oder "Römischer Kuhl".
486 nach Chr.
Die Franken, ein germanischer Stamm zwischen Weser und Rhein, wanderte allmählich ab ca. 100 nach Chr. von Westen. Gründe waren wohl auch, dass die besten Plätze Weideland / Acker dort bereits vergeben waren. Nach dem Abzug der Römer kamen mehr Franken und übernahmen die Herrschaft. Clodwig I gilt als Gründer des "Frankenreiches". Er vernichtete 486 die verbliebenen Römer in Gallien. Die größte Ausdehnung des Frankenreiches war unter "Karl dem Großen" um 800. Der Zerfall des Frankenreiches war um 987. In der Frankenzeit baute man
alle Höfe aus Holz. Deshalb sind aus dieser Zeit fast keine Häuser erhalten. In diese Siedlungszeit der Franken fallen auch Kloster Reichenstein (1131-37 erstmalig erwähnt), Vlatten und Konzen (888) im Venn.
1200-1400 ca
Einruhr gehört zur Pfarre St. Andreas in Steinfeld.
1400-1500 ca.
Einruhr gehört zur Pfarre Olef. Zu dieser Zeit waren die Wiedertäufer auch in Einruhr.
1500-1600
Die eigentliche Entstehung des Ortes Einruhr ist auf das ?? gegründete Eisenwerk Pleushütte (Pleus = Mütze), vormals Rurhütte, am gegenüberliegenden Ufer der Rur zurückzuführen. Der Ort Einruhr diente den Arbeiterfamilien als Wohnstätte. Mit steigender und erweiterter Produktion stieg auch die Zahl der Einwohner und deren Wohlstand.
B.T.: Es gibt auch die Angaben in der Simmerather website über Einruhr "1400". Niemand kann mir bisher sagen, wie das Datum nachgewiesen ist. Laut Dr. Elmar Neuß, Vorsitzender des Geschichtsvereins Monschau, ist die Ersterwähnung von Pleushütte erst 1551. Diese "grobe Zeit" könnten stimmen, denn das "Hammerwerk" im Ort Hammer taucht erstmalig auf einer Urkunde, die als Abschrift vorhanden ist, von 1463 auf.
1500-1600
Kurz - die Geschichte ist die Geschichte der Familie Schumacher, einer Wiedertäuferfamilie*** - insbesondere von Peter Schumacher:(*1622 in Niederdollendorf - + 1707 in Germantown, Pennsylvania, USA). Im 16. Jahrhundert sind die Schumachers zum erstenmal dokumentiert in Einruhr (- oder Umgebung - s. u.).
- ca. Ende des 16. Jahrhunderts / Anfang des 17. Jahrhunderts vertrieben nach Niederdollendorf.
- 1685 gehört Peter Schumacher zu den ersten Siedlern von "Germantown" - heute Philadelphia, Hauptstadt von Pennsylvania - Ankunft mit dem "Schiff Francis & Dorothy".
***Die Geschichte der "Eifeler Täufer" und der "Wiedertäufer von Münster" ist nicht unbedingt identisch.
Das Ziel der "Eifeler Täufer (139 erstmalig genannt)" war vielmehr die Wiederherstellung des Urchristentums zur Zeit der Apostel. Sie wollten nicht mit den "Wiedertäufern" gemeinsam haben. Wurden aber von den Herrschenden nahezu gleichgesetzt, verfolgt, ausgewiesen und auch getötet.
20.12.2007 Andreas Frohnhaus beschäftigt sich mit seiner Vorfahrengeschichte, Wiedertäufern, die zuerst in Einruhr gesichtet wurden, mehrfach im Herzogtum Jülich vertrieben wurden und dann schliesslich nach Pennsylvania ausgewandert sind.
hier die Quelle für Einruhr aus
http://www.wisoveg.de/wisoveg/heimatkalender-eu/2004b/34wiedertaeufer.html
Autor des Artikels"Wiedertäufer im Kreise Schleiden" ist 1954 Friedhelm Siebel, Schleiden.
[...]In diesem Zusammenhang interessieren uns die Namen der Wiedertäufer
aus Einruhr und dem Rurtal überhaupt: "Arndts Heinrich und sein
Hausfrau, Dedenborn, hatte Land in Rauchenauwell und Diepenbach;
Churstgen Hüttermans, auf Pleus Hammer (Pleushütte) geboren und gewichen
auf jen seits von der Rhuiren an St Niclais brüggen (Einruhr); Gerhardts
Theis und sein Hausfrau auff Dedenborn; Heinrich Schoemacher vide Arndts
Heinrich und sein Hausfrau, Dedenborn; Hermans Johann der jung, auf der
helden (Ruhrberg); Hammers Schmit Hein, Pleus Hammer; Hüttenmans Hein,
dieser ist auf Pleus Hammer im Ambt Monjoie geboren, dann verzogen und
wegen der Widerthauf auf jen Seits von der Rhuiren in die Herrschaft
Schleiden verwichen, daselbst nun etliche Jair hausgehalten; Nellis
Thomas, in den Merdersbergen (Ruhrberg); Pleus Churstgens Jentgen, auff
Pleus Hammer; Pleus Churstgens Peter, auff der Rhuiren an St Niclais
brüggen; Peter Hammerscheidt, auff der Rhuiren; Theis Gerhardts, auch
Gerhartz Theisgens, Dedenborn; Theis zu Trimborn, Kesternich, auf Pleus
Hammer im Ambt Monjoie geboren und verzogen und auf die Schleidische
Seidt verwichen."[...]

Einruhr, Haus Nr. 38 - gilt als Versammlungsstätte der Wiedertäufer. Skizzenhersteller leider unbekannt.
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Weiter geht's (u. a.) mit folgender Quelle:aus
http://www.habat.net/Schumacher_Peter.htm
1552
Seit 1552 wurde auch in Pleushütte (vorher Pleushammer geheissen) Roheisen aus dem hier entstehenden Raseneisenstein, genannt "Katz", gewonnen verarbeitet.. Der "Katzenstein" hat nichts mit dem Haustier Katze zu tun.
1660
Bis 1660 wurde der unmittelbare Nachbarort von Einruhr, Wollseifen, der die Pfarrkirche St. Rochus hatte, selbständig. Zu dieser Kirche gingen auch die Menschen von Einruhr.
1670
Das heutige Haus der Familie Cremer, Ruhrstr. 33 (in 2006), wurde gebaut.
1679
Offensichtlich gab es eine Steinbrücke über die Rur. In einem Stein war St. Nikolaus mit Stab eingehauen, der die Flüsse und Ufer beschützt. Als Zahl ist 1679 angegeben. Der Überlieferung nach soll dieser Stein von der alten Steinbrücke über die Rur stammen. In 1909-10 hat man - nachdem die alte Kirche abgerissen wurde - diesen Stein bei der neuen Kirche über dem Portal eingesetzt.
Foto Bernd Tesch: Stein über dem Kircheneingang in Einruhr bei Abendlicht 2006 Die Zahl 1679 rechts neben dem Kopf ist sehr schwierig zu lesen.
1749
1. Kath. Kirche "Kaepe" in Einruhr. Unmittelbar daneben war auch der Friedhof (Kirchhof, Kirchhauf) untergebracht.
In der Mauer war ein Stein untergebracht, in der St. Nikolaus mit Stab (der die Flüsse und Ufer beschützt) eingehauen war. Als Zahl ist 1679 angegeben. der Überlieferung nach soll dieser Stein von der alten Steinbrücke über die Rur stammen. In 1909-10 hat man - nachdem die alte Kirche abgerissen wurde - diesen Stein bei der Kirche über dem Portal eingesetzt.
1749
Schräg gegenüber der Kirche war die Gaststätte Cremer (jetzt Rurstr. 33), Die Menschen gingen damals zum Frühschoppen. Der Gastraum war im alten Wohnzimmer. Das Bier wurde von den Cremers im Brauhaus (Bröhjes) gebraut. Das Gebäude ist gegenüber wo jetzt Förster wohnen. Als es sich nicht mehr lohnte selber Bier zu brauen, wurde aus dem Bröhjes eine Tanzfläche gemacht.
1846
In einer Broschüre "Skizzen über Monschau und das Monschauer Land vor neunzig Jahren (1846) ". Mit kleinen Beiträgen auch zu Imgenbroich. Höfen. Kalterherberg. Konzen. Monjoie. Mützenich. Pleushütte. Roetgen. Tuchfabriken generell. Zweifall von Carl von de Berghes schreibt dieser, dass oberhalb der Brücke ein kleiner Bach "Einruhr" in die "Roer" mündet.
B.T. Mir ist unklar, ob das ein Beobachtungsfehler / Schreibfehler ist oder ob die "Erkensruhr" früher "Einruhr" hieß
1888 wurde der Eifelverein gegründet. Hauptgeschäftstelle heute ist Düren.
Ortsgruppen der ersten Stunde waren Gemünd und Monschau. Monschau besass bereits einen Heimatverein.
1889 kam eine Ortsgruppe von Nideggen dazu.
1889 kam eine Ortsgruppe von Blankenheim dazu.
1891 kam eine Ortsgruppe von Schleiden dazu.
1892 kam eine Ortsgruppe von Heimbach dazu.
1907 kam eine Ortsgruppe des Nachbarortes Wollseifen.
1907 kam eine Ortsgruppe des Nachbarortes Rurberg.
1966 hatte die Ortsgruppe Einruhr 66 Mitglieder.
1985 hatte die Ortsgruppe Einruhr 120 Mitglieder.
1826
Ein Kaufmann entdeckt den wirtschaftlichen Wert des Brunnens mit heilwirkendem Mineralwasser, der heutigen"Heilsteinquelle" (genannt auch "Sure Pötz" = "Sauerbrunnen") wieder. Sie ist außerhalb des Ortes gelegen. Bei den Arbeiten zur Wieder-in-Betriebnahme fand man römische Münzen. Tonscherben und einen Knopf eines Beneficiariers, eines römischen, soldatischen Brunnenwärters.
1839
besuchte der preußische Kronprinz und spätere König Friedrich Wilhelm IV. den Ort, um die erste massive Steinbrücke über die Rur zu besichtigen, und würdigte seine Lage als "Einzig in ihrer Art".
1864
Seit 1864 war Einruhr eine selbständige Pfarrei.
1899.11.27
Franz Becker wird geboren und lebte bis zu seinem Tode in Einruhr. Er wurde später Bürgermeister von Dreiborn wozu auch Einruhr gehörte. In Einruhr gibt es eine Strasse, die nach ihm benannt wurde. Mit 78 Jahren schrieb er die Broschüre "Notizen und Daten aus der Pfarrei Einruhr-Pleushütte". Mir liegt ausserdem ein bisher unveröffentlichtes Manuskript vor über die Historie von Einruhr, indem auch Vorgänge in der Welt und Deutschland berücksichtigt sind, die indirekt einen Einfluss auf das Leben der Umgebung und Einruhr hatten.
Vor 1900
Es gab nur zwei Privatgeschäfte, die nur das Wesentliche verkauften wie Salz, Gewürze, Zucker und Petroleum.
Später schlossen sich die Ortsbewohner zu einer Genossenschaft (Konsum) zusammen und betrieben zu ihrem Vorteil ein eigens Geschäft. Um 1900 gab es eine Gastwirtschaft in Einruhr, eine in Pleushütte.
1900
Der heutige Name "Rur" für den Fluss hat einen grossen Wandel hinter sich. Seit der französischen Zeit 1794-1814 hatte man dieses Gebiet "Departement de la Roer" benannt. Offensichtlich haben die nachfolgenden Preussen das Wort "Roer" übernommen. Um 1900 schrieb man in der Schule in Einruhr noch Roer. Um 1935 schrieb man Ruhr. Als man dann feststellte, dass es Verwechslungen mit der "grossen Ruhr" gibt (die bei Duisburg in den Rhein mündet) mußte das "h" bei der "kleinen Ruhr" weichen. Und so heißt sie nun "Rur". In Belgien und NL schreibt man noch in 2006 "Roer".
In der Mund- und Schriftsprache tauchen auch noch dieses auf: "Auff der Rui oder Ruh oder Roe oder Roer". Oder "Opper Ruuhch".
1900 ca.
In "Notizen und Daten aus der Pfarrei Einruhr-Pleushütte (siehe Literatur Einruhr)" beschreibt Franz Becker wunderbar verständlich und genau das Leben auf fast allen Gebieten. Hier können nur kleine Auszüge daraus wiedergegeben werden.
Die Pfarrei - war wie alle Dörfer in der Eifel - ein "armes Eifeldorf". Hauptgeldquelle war die Landwirtschaft. Fast alle Butter, Eier und auch Schinken wurden verkauft. Die Ziege war die "Kuh des armen Mannes". Knechte, Mägde und Tagelöhner bewältigten die Arbeit gegen Essen und kleinen Lohn. Es gab zu dieser Zeit noch keinen Motor !!! Im Sommer gabe es noch die Arbeit des "Lohschälen". Die Eichenrinde junger Eichen wurde abgeschält und an Gerbereien verkauft. Einige Leute arbeiteten im Eisenwerk in "Rothe Erde bei Aachen". Sie liefen dort mit einem kleinen Bündel Nahrung hin und kamen am Wochenende zu fuß für einen Tag zurück. Dann gab es "etwas Vernünftiges zu essen". Sonst gab es keine Verdienstmöglichkeiten.
Höchster Feiertag war Kirmes. Dort wurde vorher jedem Mädchen ein Junge zugeordnet. Wollte ein Mädchen nicht mit dem Jungen zum Kirmesball gehen, blieb sie zuhause. Alleine ging man nicht auf den Kirmesball.
Die Mütter hatten eine enorme Leistung aufzubringen. Sie bekamen alle zwei bis drei Jahre ein Kind. Zehn bis zwölf Kinder waren keine Seltenheit. Das Essen kam aus dem Garten, Flur und Acker. Im Hausbackofen wurde das "Eifeler Schwarbrot" gebacken. Sonntags gab es etwas Weißbrot mit Kaffee. Magermilch und Quark gehörten dazu. Zuekauft wurden nur Salz, Gewürze und Essig. Ausserdem gehörte zur Aufgabe der Frau das zeitaufwendige Nähen von Kleidchen und Höschen, Stricken und Flicken. Die Mütter mußten die KInder betreuen, für die Schule und Kirche fertig machen, Hasuhalt bewältigen. Die Hauptarbeit auf dem Feld und im Stall fiel ihnen ausserdem zu. Die Frauen waren trotzdem glücklich. Es wurde eine durch ihren Geschmack beliebte Kartoffelsorte angebaut, die sich gut und teuer verkaufen liess: "Blaue Platte"
1900-1910
Die Armut besserte sich wesentlich. Erste Fahrräder und Autos ("Motorwahn") durchfuhren Einruhr unter dem "Juchhe" von jung und alt. Vor Einruhr stand ein Schild "Einruhr-Auto 25 km". Die Strassen waren ca. 4 m breit. Das ganz Dorf war anwesend bei der ersten Dampfwalze für Strassenbauarbeiten. Erste Flugzeuge und Zeppeline am Himmel.
1909-1910
Alte Kirche wurde abgerissen. Neue Kirche an neuer Stelle in Einruhr wieder aufgebaut. Diese steht noch 2007 wie unten. Über dem Portal ist der Stein mit St. Niclaes von 1679 eingemauert.
Foto Bernd Tesch: Kirche in Einruhr bei Abendlicht 2006
1910
Bisher wurde das Korn meist im Winter mit
Handdreschflegeln vorwiegend durch die Frauen mittels Schlagen von der Spreu getrennt. Erste Handdreschmaschinen kamen auf. die vier starke Männer per Hand drehten. Die Arbeitszeit war von "morgens dunkel" bis "abends dunkel".
1912-15
In Einruhr wurde die Wasserleitung gebaut. Vorher erfolgte die Versorgung durch verschiedene private und öffentliche Brunnen und durch den Mühlengraben. Und Wasser-Quellen wie die Heilsteinquelle und "Datt Kellpözje" (früher dort gelegen wo jetzt Ruhrstr. 35-37 ist. Die Quelle liegt jetzt unterhalb des Wasserspiegels, funktioniert aber immer noch, was man bei größerem Wassertiefstand des Sees noch sehen kann). Es war eine klare, klare Wasserquelle, bei der das halbe Dorf Wasser holte, wenn die offizielle Wasserleitung in trockenen Zeiten trocken war.
1914-1918
Im 1. Weltkrieg sind 11 Männer aus Einruhr und Pleushütte gefallen.
1923
Einruhr bekommt Strom.
1926
Die Ortsgruppe Einruhr/Erkensruhr wurde am 28.02.1926 in der Gaststätte "Schöne Aussicht" gegründet.
1934
1. Aufstockung des Rursees Schwammenauel.
1938
Einweihung der Rurtalsperre Schwammenauel. Aber der Obersee reichte noch nicht bis Einruhr.
1938-45
Im 2. Weltkrieg sind 14 Männer aus Einruhr und Pleushütte sind gefallen. Sechs vermißt. 13 Zivilisten gestorben.
1946
wurde der Nachbarort "Wollseifen" als Ort geschliffen, da er im britischen Militärübungsgebiet lag. Vorher wurden die Dorfbewohner dort inklusive ihrer Verstorbenen vom Friedhof "ausgesiedelt / vertrieben". Was dort noch als Mauerreste zu finden ist, bezeichnet R. Schumacher als "Wüstung".
1952
Es fiel die Entscheidung, den Rursee mit Rurtalsperre Schwammenauel und den Obersee bis Einruhr aufzustocken.
1955
Trotz erbitterten Widerstandes der Bevölkerung begannen die Arbeiten am Paulushofdamm bei Rurberg, der 1958 fertig war.
1957-1959
Nachdem man anfangs darüber nachgedacht, den Ort Pleushütte einzudeichen, musste dieser der 2. Aufstockung des Rursees Schwammenauel weichen. 14 (18 ?) Häuser wurden abgetragen. Die Grundmauern sieht man noch, wenn das Wasser einmal ganz tief bei Reparaturarbeiten abgelassen wird. Der versunkene Ort Pleushütte liegt flussaufwärts in der Rur; genau westlich unterhalb der Autobrücke über der Rur. Eine Gedenktafel erinnert an die "Aussiedler von Pleushütte". Sie verloren ja nicht nur ihr Haus, sondern auch ihre Heimat und ihre Wiesen.
1959
Die Cremer-Mühle wird an den Wasserverband Schwammenauel verkauft und anschliessend abgerissen. Sie liegt heute im Rur-See.
Die Cremer-Mühle gehörte immer den Vorfahren Cremer. Der Mühlengraben kam von der Erkensruhr. Häuser, die tiefer als der Graben lagen, konnten sich Wasser durch Rohre oder gemauerte Schächte / Steinplatten fürs Waschen und Viehtränken abnehmen.
Eine Mühlenverordnung von 28.10.1810 legte die Bezahlung fürs Getreidemahlen in Mühlen fest: Es waren "Moltern". Das war eine bestimmte Menge des zu mahlenden Korns. Erst nach 1945 wurde nur noch mit Geld bezahlt.
2006 Februar
Außer dieser gibt es noch keine "Geschichte / Historie von Einruhr" im Netz / Web und auch noch kein Buch. Mitglieder des Geschichtsvereins arbeiten daran.... 16.02.2007
Einruhr nachts 16.02.2007 Foto: B.T.

Foto: Jochen Berners. Das neue Naturerlebnisbad in Einruhr
16.06.2007
Neueröffnung des Gemeindebades Einruhr mit einem Fest für Jedermann inklusive PRESSE
Die Dorfgemeinde Einruhr präsentiert sich als eine äusserst aktive Gemeinschaft, die einmal mehr unter Beweis stellt, daß der so oft missbrauchte Ausspruch "Nichts ist unmöglich!" einen tieferen Sinn beherbergt. Einruhr liegt geografisch mitten im Drei-Städte-Eck Schleiden-Gemünd-Monschau am Obersee. Das Herz der Bewohner schlägt für diesen See, dessen Ufer die natürliche Ausdehnungsgrenze bildet. Dem Gemeindebad Einruhr drohte vor zwei Jahren die Schliessung wegen Verfalls & gravierender Mängel. Daraufhin gründete sich der Verein Naturerlebnisbad Einruhr unter Vorsitz von Christian Poschen, Bernhard Pauls und Heribert Linscheid. Man begann, die Dinge buchstäblich in die eigenen Hände zu nehmen und mittels Manneskraft und Gemeinsinn für seine Ideen einzustehen.
Es wurde beschlossen, das Naturerlebnisbad umzugestalten und mittels eines biologischen Klärsystems auf den neuesten Stand zu bringen. Dieses neuartige System bereitet das Wasser ohne jegliche chemische Zusätze auf, so dass der See, der ein wichtiges Trinkwasserreservoir dieser Region darstellt, nicht belastet wird. Die Kosten des Umbaus, der mit ca. 500.000 € zu veranschlagen war, teilten sich Gemeinde Simmerath, welche den Materialaufwand sowie die Ausgaben für den erforderlichen Tiefbau übernahmen und der Verein, der bisher ca 4000 ehrenamtliche Arbeitsstunden investierte, nicht gerechnet den Aufwand für Planung und Organisation. Der Verein ließ seiner Fantasie freien Lauf und erstellte mit viel Liebe ein völlig neues Gelände. Zwischen Freitag-Nachmittag und Samstag-Abend traf man sich nun auf der Baustelle zum meist fröhlichen, manchmal auf wetterabhängig nassem Miteinander. Oma und Opa, Mutter und Vater, Freund und Kind, jeder war willkommen und half mit. Und die flüssige oder auch feste Nahrung, die von den Ehefrauen der schwer arbeitenden Männer gereicht wurde, fand reißenden Absatz. Selbst viele Heranwachsende, die der Jugendfeuerwehr oder dem Sportverein angehören, ließen sich mitreißen. Soviel kommunales Engagement ist enorm. Die Leute brachten ihr eigenes, oft sehr wertvolles Werkzeug & Equipment mit, vom Bagger bis zur Hilti. Am 27.05.2007 wurden erstmalig die Becken mit Seewasser geflutet und von der Jugend einer gewissenhaften Belastungsprobe unterzogen. Eine Website ist geplant. Am 16.06.07 kommt Presse, Funk und Fernsehen.
31.12.2007 in Einruhr
Hauptwohnung: 620
Nebenwohnung: 78
Gesamt: 698 Menschen
26.03.2008
Im Heilsteinhaus fand eine Wiedergründungsversammlng mit den ortsansässigen Vereinen zum Ortskartell (Schriftlicher Zusammenschluss der sonst unabhängigen Vereine) statt (24 Pers.). Anschließend gab es eine Besprechung zur Planung eines Jubiläums "50 Jahre Dorf am See" im Herbst ??.??.2008 (30 Pers.). Das nächste Treffen dazu ist am Di., 08.04.2008, 20 Uhr im Heilstein (Bürger) -Haus (Tourist Info).
11.06.2008
Inhaberin Guida Bach erzählt uns vom Hotel-Café "Im Fachwerkhof" und "Jaegersweiler".
20.+21.09.2008 Einruhr feiert 50 Jahre "Dorf am See". Golddorf. Plaumenfest.
Die ca. 630 Einwohner feierten alles zusammen. Einruhr wurde zum Golddorf im Kreiswettbewerb gekürt. Das berühmte jährliche Pflaumenfest wird gefeiert. Früher war Einruhr bekannt für seine Pflaumenernte. Sonntagmittag schon gab es die letzten Stücke des heißbegehrten Pflaumenkuchens. Ca. 1957-59 wurde der Rursee neu aufgestaut und der Ort Pleushütte versank im See. An die Aussiedler erinnert nur noch eine Gedenktafel.
Ein schöner "Antik-Markt" ohne viel Kitsch und Handwerkermarkt (Schmied, Apfelsaftpresse). Zelt mit Bierstand. Kuchen- und Kaffeestände. Die Lichtbilderschau von Einruhr-Erkensruhr war leider nur am Samstag zu sehen.
Bernd T. aber traf den jungen Mann Thomas Schütt. Er erzählte mir, dass sein Vater und er in aufwendigen Wochen ca. 900 Dias von Einruhr im März 2007 eingescannt haben, weil sein Vater Bernd Schütt und er die Jubiläumspräsentation des 40-jährigen Bestehens des Sportvereins Einruhr-Erkensruhr am 05.08.2007 übernommen hatten. Dieses ist zunächst als doppelter Vorteil zu sehen: Die Dias sind kopiert und damit vorläufig vor Verlust geschützt. Der junge Mann Thomas (geboren in Einruhr) interessiert sich auch für die Geschichte des Ortes.
B.T. hat ihn gebeten, für die Geschichte auf dieser Seite einige alte Fotos zur Verfügung zu stellen.
20.+21.09.2009 Naturpresse auf Handwerkermarkt

Herbert Wollgarten (geb. in Erkensruhr ) auf dem Handwerkermarkt in Einruhr mit einer alten Presse für z.B. natürlichen Apfelsaft.
20.02.2009 Weiberfastnacht
Patricia und Bernd aus Hammer wollten abends essen: Fahren ´mal nach Einruhr. Ich dachte, dass dort bestimmt die Kneipen voller Karnevalisten sitzen. Unsere Rundfahrt ergab, dass wir nicht eine einzige Gruppe von verkleideten "Wievern" im ganzen Dorf entdecken konnten. So landeten wir erstmalig im Zentrum im "Hotel, Restaurant-Cafe Alt Einruhr" (Tel. 02485-1512 mit preiswerten Gästezimmern).

Hotel "Alt Einruhr". Foto von Werbepostkarte
Der jetzige Eigentümer und Eigner Otto Becker erzählte uns kurz die Geschichet des Hauses:
1912 wurde das Bauernhaus gebaut von den Grosseltern
Anna Margarete Becker
und Ehefrau Wilhelm Becker
1935-1978
Sohn
Bernhard Becker und Ehefrau Helen Becker (Geb. Bergsch in Schmidt)
bauen das Haus vor dem Krieg um.
1978-1987
Sohn Otto Becker und Ehefrau Irmgrad Becker
bauen das Haus bis zum heutigen Stand (2009) zu einem Hotel. Cafe um. Sie machten alles selber.
Dokumentation. Mitarbeit. Dank.
05.02.2006 Gisela Cremer und Erich Cremer (geb. in Pleushütte 18.07.1937) gehören wohl zu den letzten Menschen von Pleushütte, die oberhalb des versunkenen Dorfes noch wohnen. Bei einem Besuch erzählten sie mir, dass man früher in Pleushütte nur noch die Grundmauern des Gebäudes "Pleushütte-Hammers" innerhalb eines Bauerngehöftes sehen konnte. Irgendwann soll der Besitzer des Gebäudes "Pleushütte-Hammers" nach Düren gegangen sein. Danach wurde der Platz frei für Bauerngehöfte. Datum unbekannt.
05.03.2006 Viele der oberen Informationen stammen aus der Broschüre: 60 Jahre Eifelverein: 1925-1985, OG Einruhr-Erkensruhr. Hierdrin hat der frühere Einruhr-Lehrer (1953-56) Raimund Schumacher zwei Aufsätze in hervorragendem Kurzstil geschrieben: "60 Jahre Eifelvereinsortsgruppe Einruhr / Erkensruhr. Versuche einer Rückschau". Und : "Einruhr. Historischer Rückblick und zuversichtliche Vorausschau". Viele Angaben oben sind von Raimund Schumacher mit seiner Genehmigung übernommen.
14.05.2006 Dank an Emil Cremer (78) in Einruhr, letzter Mühlenbesitzer in
Einruhr. Er verkaufte die Mühle an den Wasserverband Schwammenauel ca. 1957-59. Er hat handschriftlich ein ca. 60-seitiges Manuskript über die Historie von Einruhr geschrieben. Dieses müßte Frau Elke Müller vom Ortsverein besitzen. Veröffentlicht ist das - laut Emil Cremer (78) - noch nicht.
18.05.2006 Das handgeschriebene Manuskript von Emil Cremer besteht aus den Teilen "Chronik von Einruhr", eine historisch interessante Abhandlung über die Landwirtschaft - und insbesondere eine über "das Getreide vom Sähen bis zum Dreschen" - und "Kriegserlebnisse während und nach dem 2. Weltkrieg". Daraus sind einige wichtige Daten / Zusammenhänge oben entnommen.
Frau Müller, Geschäftsführerin des Geschichtsvereins von Einruhr, besitzt das unveröffentlichte Original. B. T. hat Kopie.
18.05.2006 Laut Frau Elke Müller "arbeiten" einige Mitglieder an einer bisher weder im Internet noch als Buch existierenden Chronik von Einruhr schon länger.
18.05.2006 Ich hatte die grosse Freude, den pensionierten Lehrer Raimund Schumacher in Einruhr (77) zu finden und ihm für seine Aufsätze über Einruhr zu danken. Auch er erzählte mir, dass die Elterngeneration noch "Einroer" schrieb, er schliesslich "Einrur" und später - nach dem Verwechslungen mit der großen Rur bei Duisburg vorkamen - man sich später auf "Einruhr" einigte. Vielleicht auch, weil die "Erkensruhr" hier in die "Rur" fliesst und es jetzt ab hier nur noch "Eine Ruhr = Einruhr " gibt. Er will nach alten Unterlagen / Fotos suchen.
02.10.2006 Alfred Wolters von Dreiborn hat in seiner 16-seitigen Zusammenfassung von Dreiborn und den "Berger" = die Bewohner der Höhenorte um Dreiborn, einen wichtigen Beitrag geliefert. B.T. besitzt diese Unterlage.
03.12.2006 Kurzbesuch bei Frau Elke Müller, die mir einen hervorragenden Artikel über Einruhr von einem Amtmann Becker zeigte.
03.12.2006 Kurzbesuch bei Herrn Siegbert Heup. Vorsitzender von drei Vereinen. In seinem Büro hängt ein schönes Foto von Einruhr aus den 1950ern. Er versprach mir einige alte Fotos für diese website zu schicken. Aber hielt seine Zusage nicht. Und machte unwahre Unterstellungen, ich wolle das "Vermarkten".
03.12.2006 Frau Elke Müller schickte mir freundlicherweise die Kopie des hervorragenden Artikels über Einruhr von einem leider verstorbenen "Amtmann Becker". Ich vermute die Broschüre in A4 muss vom ex-Bürgermeister Franz Becker geschrieben worden sein. Sie wurde wegen Streitigkeiten unter den Dorfbewohnern leider bisher nie veröffentlicht.
27.01.2007, S. 23, Artikel in der Aachener Zeitung unter Lokales: "Ein Blick ins alte und neue Rurtal". In diesem war ein Bild von Einruhr aus den 20ern aus dem Archiv von Dr. Bernd Läufer. Diesen angeschrieben, mit der Bitte um einen Scan von dieser Seite.
23.01.2007 Die echten Einruhrer Hans und Ceclia Hüpgens von der
Pension Wilhelmshöhe in Einruhr stapften durch den Raureifwald abwärts am Fluss von der Sauermühle Richtung Einruhr. Sie stellten mir freundlicherweise noch am selben Tage eine Broschüre zur Verfügung, die es wohl nur in einer Auflage von ca. 80 für Freunde gegeben hat:
Franz Becker (geb. 27.11.1899, geboren und wohnte in Einruhr, war Bürgermeister):
Notizen und Daten aus der Pfarrei Einruhr-Pleushütte.
28.03.2008 Günter Hedderich hat mir freundlicherweise eine Reihe von Details aus Einruhr mitgeteilt.
11.06.2008 Guida Bach aus dem Hotel-Café "Im Fachwerkhof" in Einruhr erzählte uns ein wenig von der Geschichte des Hotels und von Jaegersweiler.
Das Haus "Im Fachwerkhof" soll langfristig meistbietend an einen solventen würdigen Nachfolger verkauft werden.
20.02.2009 Otto Berger erzählt uns vom Haus "Alt Einruhr".
14.03.2009 Ein
Rundbrief landete bei auch bei Bernd Tesch in Hammer im Briefkasten. Und von Einruhrern auch per email: Der Förderverein für Kultur und Heimatpflege e.V. bittet (nur) alle Bürger und ehemaligen Bürger von Einruhr, Pleushütte und Erkensruhr um Mitarbeit an der AKTUELLEN Erstellung einer Ortschronik der drei Orte. Durch Berichte, Fotos und Finanzmittel.
B.T.: Als ich zu Beginn 2006 begann, Daten / Infos / Bilder / Berichte zu der Historie dieser Ortsteile zu sammeln wurde mir schon damals vom Vorsitzenden Siepbert Heup gesagt, man arbeite "aktuell" an einer Ortschronik. Leider konnte mir bis heute niemand genau sagen, wer genau das war.
Literatur zu Einruhr:
Franz Becker (geb. 27.11.1899, geboren und wohnte in Einruhr, war Bürgermeister):
Notizen und Daten aus der Pfarrei Einruhr-Pleushütte.
Oder: Ein Lebensalter in der Pfarrei Einruhr-Pleushütte um die Jahrhundertwende. 48 S. 16 SW-Fotos. 1 Kartenskizze. Autor und Herausgeber Franz Becker. Die Broschüre wurde wohl bis 1978 geschrieben.
B.T.: In der Broschüre werden die großen Umänderungen auf allen Gebieten des Lebens wie sie im Raume Einruhr von ca. 1900-1978 stattgefunden haben, beschrieben. Durch Nachfragen bei der älteren Generation sind aber auch ältere Vorgänge noch dokumentiert.
Berghes, Carl von de
Eine Broschüre "Skizzen über Monschau und das Monschauer Land vor neunzig Jahren (1846) ". Mit kleinen Beiträgen auch zu Imgenbroich. Höfen. Kalterherberg. Konzen. Monjoie. Mützenich. Pleushütte. Roetgen. Tuchfabriken generell. Zweifall. Geschrieben wohl 1846. Neu herausgegeben vom Geschichtsverein des Kreises Monschau 1954. Ein Original befindet sich im Monschauer Archiv. Karl Schütt hat das überarbeitet. Bezug in A 5 mit 66 Seiten von Karl Schütt. Hoarstatt 4. 52156 Monschau-Mützenich. Tel: 02472/4994.
Schumacher, Raimund
Broschüre: 60 Jahre Eifelverein: 1925-1985, OG Einruhr-Erkensruhr. Hierdrin hat der frühere Einruhr-Lehrer (1953-56) Raimund Schumacher zwei Aufsätze in hervorragendem Kurzstil geschrieben: "60 Jahre Eifelvereinsortsgruppe Einruhr / Erkensruhr. Versuche einer Rückschau". Und : "Einruhr. Historischer Rückblick und zuversichtliche Vorausschau".
01.01.2006 Zur Entstehung dieser Detailseite:
Bei der Beschäftigung mit der "Geschichte von Hammer" kam ich (Bernd Tesch) seit Ende 2005 nicht wesentlich weiter. Daraufhin kam ich auf die Idee, zum besseren Verständnis der Vorgänge hier, die Chroniken der Nachbarorte im Rurtal und der näheren Umgebung nachzulesen. Zu meinem ganz grossen Erstaunen fand ich, dass im Internet zwar "fast" jedes Dorf hier eine website-Adresse hat, diese aber vorwiegend NUR zu gewerblichen / touristischen Zwecken genutzt wird. Bei einigen websites gibt es einige wenige Sätze zu der Geschichte, aber auch nirgendwo eine tiefergehende / komplette Seite. Bei den meisten dieser websites aber gibt es nicht einmal diese wenigen Sätze.
Meine Versuche, die "Fachleute der Geschichte des Ortes" in den einzelnen Dörfern zu finden, wurden immer aufwendiger. Aber führten oft zu interessanten Gesprächen. Leider aber auch zu den Ergebnissen, dass in so gut wie keinem Ort die "Geschichte von Beginn bis Heute" aktuell aufgeschrieben ist. Weder in einem Aufsatz noch im Internet. In wenigen Büchern gibt es Teilbeiträge bis zum Erscheinungsjahr des Buches.
Es gibt also noch viel zu tun ! Ich freue mich über jeden Beitrag und Baustein.
Wesentliche Beiträge werden selbstverständlich mit Namen versehen.
Bitte bei Bernd
Tesch melden, wer hier etwas hinzufügen könnte.
Detailseite der website: http://www.hammer-eifel.de von
Copyright: Bernd Tesch
Dokumentation:
01.01.2006 Diese Seite entsteht, weil es keine Historie über Einruhr Im Internet gibt
28.03.2008 Letzte Bearbeitung (C) dieser infos und Seite: Bernd Tesch